Wohnsitz Abmelden Ausland

Abmeldung vom Wohnsitz im Ausland

Nach der Abmeldung vom Wohnsitz in der Schweiz einen Wohnsitz im Ausland nehmen. Auskünfte des Bürgeramtes über die Abmeldung eines Wohnsitzes in Mülheim bei einem Umzug ins Ausland. Bundesnotifikationsgesetz (BMG) - Ergänzungen ab dem Stichtag der Notifizierung per Stichtag in 2015

Gleichzeitig werden neue Vorschriften in Kraft gesetzt, die die Bürger in Zukunft einhalten müssen, z.B. bei einem Umzug. Die Verpflichtung zur An- und Abmeldung bei der Registrierungsstelle besteht weiterhin wie in Deutschland. Jeder Wohnungseinzug muss sich innerhalb von zwei Wohnwochen nach dem Bezug bei der Meldestelle anmelden.

Nur wenn Sie nach dem Einzug keine neue Ferienwohnung in Deutschland beziehen, ist eine Löschung von der Meldestelle notwendig. Das ist z.B. der Falle, wenn Sie Deutschland verlässt, d.h. wenn Ihr Wohnsitz ins Ausland verlagert wird, oder wenn Sie einen Zweitwohnsitz aufgeben. Die Stornierung ist spätestens eine Kalenderwoche vor dem Umzug möglich, sie muss innerhalb von zwei Kalenderwochen nach dem Umzug bei der Meldestelle vorgenommen werden.

Diejenigen, die ins Ausland ziehen, können bei der Löschung ihre Adresse im Ausland bei der Registrierungsstelle hinterlegen. Im Bevölkerungsregister wird die internationale Adresse hinterlegt. Zukünftig findet die Löschung einer Zweitwohnung nur noch bei der für die Alleinwohnung oder die Zweitwohnung zuständigen Meldestelle statt. Das Bundesnotifikationsgesetz regelt für die folgenden Fälle neben den bereits anwendbaren Ausnahmeregelungen weitere Ausnahmeregelungen von der Notifizierungspflicht:

Jeder, der derzeit bei der Meldestelle in Deutschland angemeldet ist und für einen Zeitraum von höchstens sechs Wochen in eine andere Ferienwohnung einzieht, muss sich für diese zusätzliche Ferienwohnung nicht an- oder abmelden. Zukünftig muss die Registrierung für diese zusätzliche Ferienwohnung erst nach sechs Wochen vorgenommen werden. Eine Meldepflicht für Menschen, die ansonsten im Ausland leben und nicht in Deutschland registriert sind, gilt erst nach Ablauf von drei Jahren.

Sofern Staatsbürger in Deutschland derzeit bei der Registrierungsstelle registriert sind, müssen sie sich nicht registrieren, wenn sie in Krankenhäuser, Pflegeheime oder andere Institutionen eingewiesen werden oder sich dort niederlassen, die der Pflege betreuungsbedürftiger Menschen oder Menschen mit Behinderungen oder deren Erziehung in Institutionen zum Ziel haben. Das vorgefüllte Anmeldeformular ist ein Prozedere für die elektronische Beantragung von Registrierungsdaten durch die neue Registrierungsstelle an die bisherige Registrierungsstelle während des Registrierungsprozesses.

Das heißt, im Registrierungsfall werden die eigenen Registrierungsdaten im automatischen Prozess der Registrierungsbehörde am Ort des Umzugs zur Verfügung gestellt und damit eine erneute Datenerhebung entfällt. In der Meldestelle des früheren Wohnsitzes sind die Registrierungsdaten bereits hinterlegt und gelangen im wahrsten Sinne des Wortes auf elektronischem Weg zur jeweils verantwortlichen Meldestelle, und zwar mit Sicherheit, Blitzschnelligkeit und Aktualität.

Die Verpflichtung des Vermieters oder des Eigentümers der Wohnung zur Mitwirkung bei der An- und Abmeldung von Personen (z.B. bei einem Umzug ins Ausland) wird wiederhergestellt. So können so genannte Scheinanwendungen in Zukunft besser umgangen werden. Vermieter oder Appartementbesitzer müssen den Einzug oder Ausbau gegenüber den Bewohnern in schriftlicher Form nachweisen. Der Unterkunftsnachweis muss der Meldestelle immer zum Zeitpunkt der Registrierung vorgelegt werden.

Der Bundesnotifikationsgesetz sieht auch die Mýglichkeit vor, der Registerbehýrde die Ein- oder Ausfahrt des Standesamtes auf elektronischem Wege zu bestýtigen und fýr Meldepflichtige eine elektronische Registrierung zu erteilen. Diese kann jedoch nur geltend gemacht werden, wenn die Registrierungsbehörde die notwendigen fachlichen Grundlagen schafft. Die Registrierungsstelle informiert Sie über die aktuellen Daten. Angaben aus dem Bevölkerungsregister an Privatpersonen zum Zweck der Bewerbung und/oder des Adressehandels sind in Zukunft nur noch erlaubt, wenn der Betroffene zuvor seine Zustimmung zur Weitergabe seiner Registrierungsdaten für diese Verwendungszwecke gegeben hat.

Gegenüber der Registrierungsstelle kann auch angegeben werden, dass die eigenen Angaben an Privatpersonen zum Zweck der Bewerbung und/oder des Adressenhandels weitergegeben werden dürfen. Ohne Zustimmung darf die Registrierungsbehörde die Registrierungsdaten nicht zum Zweck der Bewerbung und/oder des Adressenhandels freigeben. Darüber hinaus dürfen personenbezogene Nutzerdaten, die zur Ermittlung der Geschäftsadresse durch ein Zivilstandsregister erfasst wurden, vom Empfänger nicht weiterverwendet werden (Verbot des Datenpoolings).

Darüber hinaus muss der kommerzielle Verwendungszweck in Zukunft im Zuge einer vereinfachten Registrierung für kommerzielle Verwendungszwecke festgelegt werden. Nur für diese Verwendungszwecke dürfen dann die im Zuge der Information erhaltenen Informationen genutzt werden. Im Falle von Menschen, die in Institutionen zum Schutze vor familiärer Gewalttätigkeit, in Institutionen zur Suchtbehandlung, in Spitälern, Altenheimen oder anderen Institutionen zur Pflege von pflegebedürftigen oder behinderten Menschen oder zur häuslichen Erziehung, in einer Auffangeinrichtung für asylsuchende oder andere Ausländer oder in einer Justizvollzugseinrichtung leben, wird in Zukunft ein so genannter Vorbehaltsblockvermerk in das Zivilregister aufgenommen, sofern der Registrierungsbehörde bekannt ist, dass sich eine der vorgenannten Institutionen an der maßgeblichen Adresse aufhält.

Die Registrierungsbehörde muss den Betreffenden in diesen Faellen kuenftig vor der Information anhoeren und darf dann keine Informationen geben, wenn die Information die Belange des schutzwuerdigen Betreffenden beeintraechtigen wuerde. Durch die Verbesserung des Schutzes personenbezogener Nutzerdaten bei Informationen aus dem Bevölkerungsregister an Privatpersonen entfällt die bisher im Registrierungsgesetz geregelte Widerspruchsmöglichkeit gegen die Gewährung von automatisierten Informationen aus dem Bevölkerungsregister an Privatpersonen.

Im Falle von Datenübertragungen zum Zwecke der Würdigung von Alters- und Heiratsjubiläen wird es in Zukunft keinen Zustimmungsvorbehalt mehr geben, aber der Datenübertragung ist zu widersprechen. Gegen die Datenabfrage über das Netz nach dem vorherigen 34 Abs. 1 lit. b des Meldegesetzes NRW gibt es keinen Einwand mehr.

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