Umzug Renovierung

Umziehende Renovierung

Hier erfahren Sie neben den Angeboten für Ihren Umzug, zu welchen Renovierungsarbeiten Sie und Ihr Vermieter verpflichtet sind und weitere Tipps. Wohnungsmietrecht - Was muss beim Umzug saniert werden? - Barzahlungsmittel

Zahlreiche Bestimmungen über Sanierungsarbeiten sind rechtsunwirksam. Die Renovierung kann in diesen Faellen der Paechter dem Paechter ueberlassen werden. Das neue Appartement steht bereit, aber auch im bisherigen gibt es noch viel zu tun - neben der Organisierung des Umzuges. Es muss der Pachtvertrag beendet und eventuell ein neuer Pächter gefunden werden; die Ferienwohnung muss saniert und dem Pächter überlassen werden.

Welcher Umbau und welche Schönheitsreparatur vor dem Umzug durchgeführt werden sollte, ist im Pachtvertrag festgelegt. Aber seien Sie vorsichtig: Nicht alle Bestimmungen in dieser Hinsicht sind effektiv ausformuliert. Mandanten können solche Vereinbarungen unterzeichnen, müssen sich aber beim Umzug nicht daran orientieren. Ganz im Gegenteil: Beinhaltet der Vertrag ungültige Bestimmungen, muss der Eigentümer nach dem Recht selbst umbauen.

Sie kann weder eine Mietvertragsänderung verlangen noch einen Mietkostenzuschlag erheben (BGH Az: VIII. Jh. 118/07 und VIII. Jh. 181/07). Die Sanierungsklauseln sind unwirksam: Die Mieterschaft ist nicht dazu angehalten, die Ferienwohnung auszuziehen und vollständig zu renovieren. Derjenige, der die City nach einem Halbjahr wegen des Arbeitsplatzes verlassen hat, wird in der Ferienwohnung kaum die Gebrauchs- und Verschleißerscheinungen hervorgerufen haben, die die übliche Renovierungsarbeit begründen.

So sind z.B. strenge Bestimmungen, die Sanierungsarbeiten in bestimmten Abständen vorsehen, inakzeptabel. Wenn in Ihrem Pachtvertrag steht, dass die Kueche und das Bad alle drei Jahre, die Wohn- und Schlafzimmer alle vier bis fuenf Jahre und die Schaufenster, Tueren und Heizkörper alle sechs Jahre erneuert werden muessen, koennen Sie diese Anforderungen Uebergehen. Ebenso wenig zulässig sind vage Bestimmungen, die keine konkreten Angaben zu den vom Vermieter zu erbringenden Leistungen enthalten - zum Beispiel, wenn gesagt wird, dass die Ferienwohnung "wie geliefert" oder "in vertraglichem Zustand" sein muss.

Gleiches trifft auf rigide Kontingentklauseln zu, die der Nutzer bei einem Auszug vor dem Ende der üblichen Sanierungsintervalle zahlen sollte. Ungültig sind nach BGH-Klauseln (BGH Az: VIII ZR 52/06), die nach einem Jahr etwa einen Selbstbehalt von 20 v. H., nach zwei Jahren 40 v. H. und so weiter verlangen.

Ebenfalls nicht zulässig sind unbegreifliche Kontingentsregelungen (BGH Az:VIII AZR 95/07 und VIII AZR 143/06), z.B.: "Die gemieteten Räume sind in dem Erhaltungszustand zurÃ? "Basis für die proportionalen Sanierungskosten ist die Kostenschätzung eines Malereiunternehmens, das auch den Mandanten auswählen kann.

Vorschriften, bei denen der Leasinggeber allein das Lackiergeschäft feststellt, sind wirkungslos (BGH Az: VIII ZR 285/12). Einige Mietverträge verlangen, dass die Bewohner beim Umzug sämtliche Tapete abkratzen und die Tür und Fensterscheiben auch von aussen lackieren. Die Mandanten müssen sich um solche Regelungen keine Sorgen machen, sie sind ineffektiv. Der Hausherr ist auch für Balkone und Unterkeller sowie für alle wichtigen Instandsetzungen wie Maurerarbeiten oder Sanitärarbeiten verantwortlich.

Die Wandfarbe kann der Nutzer während der Mietdauer selbst wählen. Das hat der BGH im Oktober 2013 beschlossen (Az.: VIII ZR 416/12). Damit es dem Hausherrn jedoch nicht erschwert wird, die Immobilie zu untervermieten, kann er fordern, dass der Ausbau in "dezenten" oder "neutralen" Farbtönen ausgeführt wird. Sollte der Pächter trotz ungültiger Bestimmungen bereits saniert haben, hat der Pächter die anfallenden Aufwendungen für die unbeabsichtigte Schönheitsreparatur zu tragen.

Hat der Pächter die Sanierung selbst vorgenommen, muss ihm der Pächter einen sinnvollen Ausgleich für seine Hobby-, Sach- und Helferkosten aus dem Bekanntschaftskreis anbieten. Selbst wenn der Pächter während der Renovierung viele angebliche Verpflichtungen hat, kann er nicht aufgeben.

Der Nutzer ist dazu angehalten, alle von ihm in der Ferienwohnung installierten Einrichtungsgegenstände zu demontieren und mitzubringen - vom Badregal bis zur Einrichtungsküche. Selbstverständlich können die Mandanten mit ihrem Hauswirt eine Einigung über die Unterbringung erzielen. Verlangt der Pächter jedoch, dass der speziell verlegte Laminatfußboden abgetragen wird, so hat der Pächter dies einzuhalten.

Linktipp: Auf test.de erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Bestimmungen über kosmetische Reparaturen in Autovermietungen gültig sind und welche nicht.

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