Umzug nach Deutschland Zoll

Übersiedlung nach Deutschland Zoll

Die Informationen des Zollamtes finden Sie hier. Reicht das aus, um mein Auto zollfrei einzuführen? Grundvoraussetzungen Der Übernehmer muss eine physische Personen sein, die ihren ordentlichen Wohnort in das Verzollungsgebiet der Europäischen Gemeinschaft verlegen. Voraussetzung für die Zulassung von Waren als persönliches Eigentum ist unter anderem, dass sich der normale Aufenthalt vor der Verbringung des Gutes für einen Zeitraum von 12 Monaten außerhalb des Verzollungsgebiets der EU befinden muss. Ausnahmeregelungen sind möglich, wenn der Leistungsempfänger den Nachweis erbringen kann (z.

B. durch seinen Arbeitsvertrag), dass er wenigstens die beabsichtigte Zeit hat, 12 oder länger außerhalb der EU zu sein.

Bei der Zollabfertigung der Waren als persönliches Eigentum bei einem dt. Zollamt hängt es davon ab, ob der neue Aufenthalt - wenn auch nur temporär - in Deutschland erfolgt. Sie müssen dem Empfänger wirklich angehören und im Fall von Nichtverbrauchsgütern von ihm im Ursprungsdrittland vor dem Umzug des ordentlichen Wohnortes in die EU seit mehr als sechs Motiven verwendet worden sein.

Die Umzugsgüter dürfen nur für die gleiche Zwecke wie bisher am neuen Wohnsitz verwendet werden. Sind Kraft- oder Sportfahrzeuge als persönliches Eigentum registriert, muss der Nachweis erbracht werden, dass das Kraftfahrzeug oder das Luftfahrzeug im Auftrag der umziehenden Person für den Straßenverkehr in dem betroffenen Staat registriert wurde (z.B. Einreichung eines Zertifikats durch die zuständige ausländische Behörde).

Die persönlichen Gegenstände müssen vom Empfänger innerhalb einer Frist von 12 Monate nach der Entfernung in den Verkehr gebracht werden. Die Umzugsgüter können auch in mehreren Teilladungen importiert werden. Die frühzeitige Einfuhren von persönlichem Eigentum sind möglich, wenn sich der Empfänger dazu bereit erklärt, sich innerhalb von sechs Wochen wirklich im Verzollungsgebiet der EU aufzuhalten.

Die als persönliches Eigentum zur endgültigen Verwendung freigegebenen Waren (bei gleichzeitigem Überführen in den Freizügigkeitsdienst ) bleiben unter zollamtlicher Aufsicht. Dies bedeutet, dass sie für einen Zeitraum von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt der Entgegennahme des Antrages nicht auf eine andere Personen übertragen werden dürfen. Bei einer Abschiebung innerhalb dieser Zeit ist der Leistungsempfänger dazu angehalten, die Überwachungsstelle frühzeitig vorab über seine Umsiedlungsabsicht und über seine neue Adresse zu informieren.

Verletzt der Empfänger diese Vorschrift, d.h. zieht er die Waren aus der Zollaufsicht zurück, so erlischt die Zolleistellung. Der Antrag ist mit dem Zollanmeldungsformular 0350 zu stellen. Güter, die als persönliches Eigentum im Sinn des Rechts angesehen werden und als solche im Rahmen der zollrechtlichen Befreiung in den Freizügigkeitsverkehr überführt werden, sind von der Importverkehrssteuer, nicht aber von jeglichen Verbrauchssteuern ausgenommen (§ 1 (1 (1) Einfuhrumsatzsteuerbefreiungsverordnung, § 1 (1) Einfuhrumsatzsteuerbefreiungsverordnung).

Die in einem Drittstaat zugelassenen und bei den Grenzzollämtern zur zoll- und steuerrechtlichen Abfertigung angemeldeten Kraftfahrzeuge (z.B. als Privatvermögen) sind nach dem Kfz-Steuergesetz der Kfz-Besteuerung in Deutschland unterworfen. Er reicht eine Zollanmeldung beim Zollamt der Grenze ein, die Abgabe ist direkt vor Ort schuld. Die Grenzzollbehörde gibt nach erfolgter Steuerzahlung eine Steuererklärungskarte mit Beleg als Nachweis der Besteuerung aus.

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