Umzug aus der Schweiz nach Deutschland

Wechsel von der Schweiz nach Deutschland

Wechsel von der Schweiz nach Deutschland Im Begriff, von der Schweiz nach Deutschland zu ziehen. Meine Arbeitgeberin ermöglicht es mir, meine Arbeiten außerhalb Deutschlands auszuführen. Der neue Aufenthaltsort wird Berlin sein, wo ich bei meinem Partner einziehen werde. Zugleich werde ich aus Praktikabilitätsgründen einen Aufenthalt in der Schweiz beibehalten, da ich wahrscheinlich im Durchschnitt etwa 10 Tage im Jahr in der Schweiz verbringen werde, um meine Arbeiten vor Ort zu erledigen und meine Gastfamilie zu konsultieren.

Ich bekomme mein Gehalt in CHF, da ich noch einen schweizerischen Anstellungsvertrag habe und auch in der Schweiz tätig bin. Berlin wird das Zentrum meines Lebens sein, obwohl mein Hauptwohnsitz die Schweiz bleibt, wo ich auch registriert bleibt. Wie und wo bin ich umsatzsteuerpflichtig und welche verwaltungstechnischen Maßnahmen muss ich in Deutschland ergreifen?

Mit welcher zusätzlichen Steuerbelastung würde ich in Deutschland konfrontiert, wenn ich wirklich in Deutschland besteuert werden sollte? Liebe Ratsuchende, vielen Dank für Ihre Frage, die ich auf der Basis Ihrer Informationen wie folgend beantworten werde: Die Steuer wird für das Jahr, in dem Sie nach Deutschland ziehen, festgelegt. Entscheidend ist dabei das DBA zwischen Deutschland und der Schweiz.

Gemäss 15 Absatz 1 DBA Schweiz sind Löhne, die Sie in der Schweiz erhalten, nur dort steuerpflichtig, wenn die Aktivität nicht in Deutschland ausgeführt wird. Weil Sie sich mehr als 183 Tage in Deutschland befinden und auch die Tätigkeiten in Deutschland wahrnehmen, gilt auch die Ausnahmeregelung des Artikels 15 Absatz II DBA, nach der die Steuer in Deutschland erhoben werden kann.

Werden die Erträge bereits in der Schweiz besteuert, sind sie in Deutschland gemäss Artikel 24 DBA CH/D von der Mehrwertsteuer befreit, um Doppelbesteuerungen zu vermeiden. Gemäß Artikel 24 ist das Einkommen in der Schweiz von der Veranlagungsgrundlage für die deutsche Mehrwertsteuer ausgeschlossen, obwohl in diesem Fall der Vorbehalt der Progression in Deutschland gemäß Artikel 24 Abs. 1 letzter Abs. gilt.

Dann wird das Einkommen aus der Schweiz einfach auf das deutsche Einkommen aufgeschlagen. Die Steuerquote wird dann auf Basis des Gesamteinkommens im Verhältnis zum Einkommen in Deutschland berechnet. Dennoch kommt es durch die Aufrechterhaltung des Wohnsitzes zu einer unbegrenzten Steuerschuld, die in Deutschland jedoch mangels Einkommen nicht in Kraft tritt, Art. 4 Abs. 3 DBA.

Wenn Sie in Deutschland neben dem Einkommen aus der Schweiz zusätzliches Einkommen beziehen, muss eine entsprechende Erklärung erstellt werden. Hier sind die Erlöse aus der Schweiz auszuweisen, um die Progression der Steuern zu errechnen. Wenn Sie nicht in der Schweiz steuerpflichtig sind, müssen Sie Ihr Einkommen in Ihrer Einkommensteuererklärung in Deutschland so angeben, dass es nach den in Deutschland geltenden Steuertarifen berechnet wird.

Hierfür müsste dann eine Umsatzsteuererklärung erstellt werden. Wie hoch die Steuerbelastung ist, hängt von Ihrem Einkommen ab, so dass über ihre Bemessungsgrundlage bedauerlicherweise keine Angaben gemacht werden können. Über Ihre Steuerbelastung auf Basis Ihres Einkommens informiere ich Sie gern im Zuge der kostenfreien Abfragefunktion. Es wird bestätigt, dass mein Einkommen bereits in der Schweiz versteuert wird und dass ich in Deutschland kein Einkommen verdiene, mit Ausnahmen von ca. 10 EUR Zins pro Jahr, die meinem Konto korrentoniert werden.

Ich verstehe Ihre Ausführungen daher so, dass ich in Deutschland keine Steuer zu entrichten habe. In meiner ersten Zusatzfrage habe ich Sie nach den Verwaltungsschritten befragt. Dieser Antrag betrifft meine Registrierung in Berlin. Muss ich mich in Berlin registrieren? Es geht um meinen Lebenspartner, mit dem ich nach Berlin ziehen werde.

Die gebürtige Deutschstämmige ist in Berlin beschäftigt und wird in Deutschland in der Abgabenklasse 2 versteuert, da sie bisher mit ihrem eigenen Kind allein war. Liebe Beraterin, lieber Berater, vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworte: Zum einen wird der Fortschrittsvorbehalt aufgrund des niedrigen Einkommens in Deutschland nur eine geringe Wirkung haben.

Die Besteuerung von Grenzgängern nach Artikel 15a DBA erfolgt im Wohnsitzland, in Ihrem Falle in Deutschland. Hier ist das grenzüberschreitende Eigentum nicht auf einen Raumstreifen nahe der Grenze zur Schweiz begrenzt. Grenzüberschreitende Mobilität gilt nicht, wenn der Mitarbeiter aufgrund der Arbeitsleistung nicht an mehr als 60 Werktagen (Nicht-Rückkehrtagen) während des ganzen Kalenderjahrs an den Wohnort zurückgekehrt ist.

Damit Sie in Deutschland keine Steuern zahlen müssen, sollten Sie daher Ihre beruflichen Auslandsaufenthalte in der Schweiz im Voraus erfassen, da Sie die "Rückfalltage" in der Schweiz nicht nachweisen können. Für Sie ist das grenzüberschreitende Pendeln aufgrund der mehr als 60 (Nicht-Rückkehrtage in der Schweiz und damit ist das Einkommen aus der Erwerbstätigkeit in der Schweiz, wie oben erläutert, von der inländischen Steuerpflicht ausgenommen.

Das Einkommen in der Schweiz unterliegt daher "nur" der Progressionsklausel. Zur Ermittlung des individuellen Tarifs werden das zu versteuernde Einkommen und das steuerfreie (Schweizer) Einkommen aufgerechnet. Auf die anderen zu versteuernden Erträge wird dann der Sondersteuersatz angewendet. Eine Registrierung in Berlin als Haupt- oder Nebenwohnsitz hat nicht zwangsläufig eine Steuerschuld zur Folge.

In jedem Fall sollten Sie Ihren Wohnort in Berlin eintragen.

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