Transportunternehmen

Speditionsfirma

In seiner reinen Form ist ein Transportunternehmen in Deutschland ein Unternehmen, das mit dem Transport und der Verteilung von Gütern betraut ist. mw-headline" id="Pflichten_des_Disponenten">Pflichten des Dis[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Transportunternehmen&veaction=edit&

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In reiner Weise ist ein Transportunternehmen in Deutschland ein mit der Beförderung und Verteilung von Waren beauftragtes Unterfangen. Öffentliche Personenverkehrsunternehmen werden in der Schweiz auch als Transportunternehmen (TUs) bezeichnet[1][2]. Der Dispatcher hat die Funktion, die zu befördernden Waren von der Umschlagstelle des Auftragnehmers zur Umschlagsstelle des Auftraggebers mit dem bestehenden Fahrzeugpark und in Abstimmung mit den Mitarbeitern (Berufskraftfahrer) zu transportieren.

Entgegen der landläufigen Ansicht liegt die Verladetätigkeit nicht in der Verantwortung des Fahrzeugführers, der nach Angaben der Berufshaftpflichtversicherung nur für den tatsächlichen Fahrzeugtransport verantwortlich ist. Der Triebfahrzeugführer muss die Lenk- und Ruhezeiten einhalten, die der Dispatcher kennt und einhält. Die Spedition ist auch haftbar für den Fall, dass der Triebfahrzeugführer die Lenk- und Ruhezeiten nicht einhält.

3 Der Triebfahrzeugführer ist für die Sicherung der Ladung ebenso verantwortlich wie für die Beachtung anderer Verkehrsregeln, vor allem Sonntags- und Feiertagsverbote, aber auch Verbote im Durchgangsverkehr. Der Triebfahrzeugführer ist verpflichtet, die im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten anfallenden Kosten (Auslagen) neben der festen Vergütung für die Tätigung als Berufsfahrer vom Transportunternehmen zu erstatten.

Möbeltransporter / Spediteure, die den Umzug mit Kraftfahrzeugen über 3,5 t vornehmen, sind in Deutschland genehmigungspflichtig, die grundsätzliche Haftung liegt bei 620 EUR pro m3 Abfuhrvolumen. Dies bedeutet, dass bei einem Abscheidevolumen von 50 m3 die Summe dieser Grundverpflichtung 31.000 EUR ist. Betriebe, die nur mit Kleintransportern mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 t fahren (die so genannte "Sprinterklasse"), fallen in der Regel nicht unter die Vorschriften des Straßengüterverkehrsgesetzes.

Nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehr gilt der Ortsverkehr als 50 bis 75 Kilometern entfernt, gefolgt vom Regionalverkehr im Einzugsbereich von 150 Kilometern, alles andere ist der nationale Langstreckentransport. Örtlicher Verkehr im engen Sinn ist vor allem Verteilertransport, in der Regel mit kleinen Lkw bis 3,5 t Gesamtfahrzeuggewicht.

Dies sind vor allem auch die Spritzgießer der Post dienstleister, aber auch Anbieter von Nahrungsmitteln oder Speditionen.

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