Steuererklärung nach Umzug ins Ausland

Umsatzsteuererklärung nach dem Umzug ins Ausland

Beschränkt oder nicht mehr steuerkonform Wenn Sie Deutschland verlassen und Ihr Glücksgefühl im Ausland versuchen, haben Sie nichts mit dem Steueramt in Ihrem Heimatland zu tun, solange Sie hier kein Einkommen mehr verdienen. Sollte dies trotzdem der Fall sein, z.B. weil ein Wohnhaus gemietet wird, unterliegt es wenigstens einer begrenzten Besteuerung. Damit werden hier nur Erträge aus dem Inland besteuert, die anderen im Ausland.

Hier ist trotz Umzug ins Ausland eine Steuererklärung erforderlich. Bei der eingeschränkten Steuerschuld wird zudem davon ausgegangen, dass der Sitz und der Gewohnheitssitz verlassen wurden. Doch selbst wenn Sie Deutschland den Rücken kehren und hier kein europäisches Einkünfte mehr haben, können Sie die Abgabe einer Steuererklärung nach einem Umzug ins Ausland nicht ganz vermeiden.

Erst mit der Wohnsitzverlegung entfällt die Mehrwertsteuer. Zum jetzigen Stand gibt es auch einen alternativen Übergang von der unbeschränkten zur beschränkten Mehrwertsteuer. Für das Jahr des Umzuges gibt es noch eine Besonderheit: die Fortschrittsreservierung. Hier addiert das Steueramt das spätere Auslandseinkommen zum Einkünfte aus inländischen Verhältnissen oder zum Lohn vor der Abreise.

Obwohl letzteres hier nicht steuerpflichtig ist, führt sein Zusatz zu einer Erhöhung der Steuerbasis und damit des Steuersatzes. Anhand dieser Methodik kann auch die spezielle Verwendung von einkommensbezogenen Aufwendungen verstanden werden. Selbstverständlich können Sie den Umzug ins Ausland in Ihre Steuererklärung aufnehmen. Werbekosten können jedoch grundsätzlich nur von den in Deutschland versteuerten Erträgen abgezogen werden.

Allerdings soll der Umzug dazu dienen, Einkünfte im Ausland zu erzielen. Da dies in Deutschland nicht versteuert wird, können solche einkommensbezogenen Aufwendungen oder Betriebskosten nicht angerechnet werden. Daher sind die Verlagerungskosten auf die Auslandserträge zu verrechnen. Im zweiten Teil finden sich die guten Nachrichten: Weil der Progressionsrückbehalt ausländisches Einkünfte zur Steuerbasis hinzufügt, sind die Umsiedlungskosten und dergleichen in diesem Abschnitt des Gesamteinkommens enthalten.

Diese werden davon in Abzug gebracht und reduzieren so letztendlich die Gesamtsteuerbelastung. Die Progressionsklausel wird immer im Jahr des Abgangs angewandt, so dass diese Steuerermäßigung auch dann gilt, wenn die einkommensbedingten Aufwendungen gleichzeitig von der jeweils verantwortlichen ausl. Nach Ansicht des BFH ist es irrelevant, ob sie vor oder nach dem Umzug erstellt wurden, da es nicht von der Zeit, sondern von der Gelegenheit abhängt.

Daher sollte man den Umzug ins Ausland und alle anderen einkommensbezogenen Aufwendungen immer in der Steuererklärung vermerken und mit Quittungen nachweisen.

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