Rote Radler

RotradfahrerInnen

Hier finden Sie alle Informationen über die Rote Radler OHG in Freiburg. " Umzug von Freiburg nach Ingolstadt Ich war sehr beeindruckt vom Service der Roten Radfahrer. Datenschutzbestimmungen Deklaration über die Erfassung personenbezogener Daten: Für die Bearbeitung Ihrer Anfragen ist es notwendig, dass wir einige personenbezogene Nutzerdaten von Ihnen erfassen und aufzeichnen. Die Verwendung Ihrer persönlichen Angaben erfolgt nach dem Prinzip der Zweckbindung und wird nur für die von Ihnen angegebenen Verwendungszwecke erhoben, verarbeitet und gespeichert.

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mw-headline" id="Grundlagen">Grundlagen[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Velokurier (Schweiz: Velokuriere) sind Speditionsdienste, die kleine Transporte mit dem Fahrrad durchführt. In der Regel bekommen mehrere unabhängige Radkuriere ihre Bestellungen von einer oder mehreren Zentralstellen, aber es gibt auch die klassischen Beschäftigungsverhältnisse. In einigen Großstädten sind aber auch Laderäder und Anhängerfahrräder im Gebrauch. Die meisten Spediteure befahren ein Fahrrad, das sie für die City nach ihren eigenen Ideen optimieren.

Die hauptberuflichen Radkuriere legen oft mehr als 20000 km im Jahr zurück und haben daher einen sehr großen Freizeitbedarf. Radkuriere sind in Deutschland in der Hauptsache Selbstständige. Selbstständige Velokuriere sind in der Schweiz rar und werden meist von kleinen und mittelgrossen kommunalen Kurierdiensten eingesetzt. Spätestens in den 80er Jahren und im Gefolge von zunehmender Verkehrsüberlastung, steigenden Energiepreisen und dem daraus folgenden Umweltbewusstsein wurden Fahrrad-Kuriere wieder für die Ökonomie attraktiv.

Die Fahrradkuriere waren bereits in den 1970er Jahren in New York auf Achse, 1985 wurde in München der erste europaweite Radkurierdienst im neuen Sinn aufgesetzt. Als schnelle und ökologische Variante zwischen den Orten wurde in den 90er Jahren mit der Kölner Fa. Ecourier die Kombinationsmöglichkeit des schnelleren und flexibleren Fahrrades auf der kurzen Strecke mit dem Zug ausprobiert und ist nach einigen Jahren ausgefallen.

Der Verband der Fahrrad-Kurierdienste wurde 1996 mit dem Bestreben gegründet, die Einzelfahrradkuriere im angelsächsischen Sprachraum zu bündeln. Angefangen bei Ballungszentren wie New York, San Francisco und London breitete sich ein klar erkennbarer Kurierstil in den großen Städten der Welt aus, darunter deutsche Großstädte wie Berlin, Hamburg und München. Beispielsweise werden funktionelle Radbekleidung und Wetterschutzjacken mit kurzer Militärhose (mit praktischer Seitentasche), Fußballsocken und diversen Komponenten der Skater-, Punk- und Hip-Hop-Kultur kombiniert.

4] Bei den Rädern entstand immer mehr ein ausgesprochen reduzierter stilistischer Ausdruck, der zunächst aus dem Drang entstand, die Kosten für die Verschleißteile der Rädchen zu minimieren, aber bald für viele Boten zu einem eigenständigen ästhetischen Selbstverständnis wurde. Allerdings ist das ungebremste Autofahren verboten, da die deutsche Straßenverkehrsverordnung vorschreibt, dass das Fahrrad mit wenigstens zwei voneinander unabhängigen Bremse ausgestattet sein muss.

In vielen Großstädten haben sich einige Fahrradgeschäfte auf den Kurierdienst als Kunde konzentriert, oft solche, deren Besitzer früher selbst als Kurierdienst tätig waren. In der Nähe dieser Geschäfte trifft man sich regelmässig, und die Szenerie trifft sich auch zu gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Rad-Polo und alleycat Rennen bis hin zu nationalen Kurier-Meisterschaften (siehe unten).

Mittlerweile wird dieser Style in Metropolen wie New York und London auch von Nicht-Kurieren und Freizeit-Radfahrern weitgehend imitiert, so dass Trackbikes und klassische Kurierbekleidung dort zum gewohnten Strassenbild zählen. Seit Jahren sind auch in der Schweiz Velokuriere Teil des Strassenbildes. In rund 30 Metropolen sind heute tagtäglich Radkuriere in Bewegung.

In der Schweiz sind die meisten Velokurierdienste über die Gemeinschaftsfirma Swissconnect und in Kooperation mit der SBB in logistischer Hinsicht miteinander verbunden und realisieren so auch Transporte zwischen den einzelnen Stadtteilen. Die Leichtathletik während der Dt. Meisterschaft der Radkuriere 2007 in Frankfurt a. M. Die Radkuriermeisterschaften dienten der Pflege der Kontakte zwischen den Radkurieren, sind aber vor allem Sportveranstaltungen, bei denen die Radkuriere in unterschiedlichen Sportarten antreten.

Grundlage für die Fachgebiete ist die tägliche Praxis der Fahrradtouristik. Seit 1995 werden die Deutschen Radkuriermeisterschaften (GCMC) durchgeführt. Seit 1995 werden jedes Jahr die Schweizerischen Rad-Messenger-Meisterschaften (SuiCMC) mit Ausnahmen von 2010 ausgetragen. Europameisterschaft, die European Cycle Messenger Championship (ECMC) gibt es seit 1996.

Die Veranstaltungsorte waren 1996: Hamburg, 1997: Amsterdam, 1998: Graz, 1999: Gijón, 2000: Freiburg im Breisgau, 2001: Rotterdam, 2002: Dublin, 2003: London, 2004: Warschau, 2005: Basel, 2006: Helsinki, 2007: Oslo, 2008: Eindhoven, 2009: Berlin, 2010 Budapest, 2011 Madrid, 2012 Edinburgh, 2013 Bern und 2014 Stockholm, 2015 Mailand, 2016 Kopenhagen, 2017 Wien. Seit 1993 finden alljährlich die Cycle Messanger World Championships (CMWC) statt.

Darauf folgen London, Toronto, San Francisco, Barcelona, Washington D.C., Zürich, Philadelphia, Budapest, Kopenhagen, Seattle, Edmonton, New York City, Sydney, Dublin, Toronto, Guatemala City, Tokyo, Warschau, Chicago, Lausanne und Mexico City (2014). Darunter waren unter anderem die Graffiti-Künstler Futura 2000 und Storch aus New York mit Konzerten, Diskussionen und Live-Auftritten. Unter den berühmtesten Boten der damaligen Zeit waren unter anderem der Londoner Bison Bill (Buffalo Bill), James Moore (New York) und Andy Herbst (Berlin).

Über diese drei Boten wurden unzählige Dokumentationen abgedreht. Die Fahrradkuriere in der Schweiz: Sabine Eggmann. Sabine Eggmann: Fahrradkuriere in der Schweiz (Dissertation, Phil. Liz. -Arb.), Basel 1995.

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