Rente in Italien

Pension in Italien

Die wichtigste Sozialversicherungsanstalt in Italien ist das Istituto Nazionale. Für wen ist in Italien eine Rente möglich? Sie können als deutscher Rentner Ihre Altersrente auch nach Italien übertragen lassen. Sonst kann die staatliche Rente nicht finanziert werden. Das sind die verschiedenen Formen der Rente.

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In Italien weicht die Pflichtrentenversicherung von der in Deutschland ab. Obwohl sie auch über Alters-, Invaliden- und Überlebensrenten Bescheid weiß, sind die Anforderungen und Anwartschaftsvoraussetzungen verschieden. Ob Sie nun eine Weile in Italien arbeiten oder einen längerfristigen Italienaufenthalt anstreben, diese Broschüren helfen Ihnen, Ihren Anspruch auf eine italienische Rentenversicherungsleistung realitätsnah abzuschätzen.

Die vorliegende Publikation beschreibt die Rechte und Verpflichtungen, die sich für den Menschen daraus ableiten lassen und die bei der Beantwortung von Fragestellungen helfen können. Die vorliegende Publikation beinhaltet die in 32 Ländern Europas geltenden Richtlinien (EG) Nr. 883/2004 und (EG) Nr.987/2009.

Pension bei 100?

Mit der neuen Bundesregierung soll die Rentenreform von Fornero aufgehoben werden: In Zukunft sollten Sie in den Ruhestand gehen können, wenn sich das Lebensalter und die Beiträge auf 100 Jahre belaufen. Bereits sieben Jahre nach der so genannten Fornero-Umstellung ist eine neue Rentenreform geplant. Das ist es, was die neue russische Regierungsform der 5-Sterne-Bewegung und Lega will. Für den Ruhestand sind zwei Optionen vorgesehen.

Einerseits die " Quoten 100 ": Man hätte Anspruch auf eine Rente, wenn das Lebensalter und die Beiträge 100 Jahre betragen würden. Andererseits sollten 41 Beitragjahre (vielleicht plus sechs Monate) für den Ruhestand genügen - egal welchen Alters. Derzeit werden für den Vorruhestand rund 43 Beitragjahre benötigt. Für den Fall einer physisch belastenden Arbeit gibt es nach wie vor besondere Regelungen für den Vorruhestand.

Darüber hinaus will die neue Bundesregierung die "opzione donna" wieder einführen, die es den Müttern ermöglicht, im Laufe der Zeit im Rentenalter von 57 (oder 58) Jahren und 35 (oder vielleicht 36 oder 37) Jahren in Rente zu gehen. Es ist bekannt, dass besonders betroffene Mütter durch die Fornero-Reform waren, weil sie auf einmal fünf Jahre später noch einmal eine Arbeit finden mussten. Das große Problem bei der neuen Pensionsreform ist die Finanzierung.

Das staatliche Programm sieht jährliche Ausgaben von fünf Mrd. an. Die Pensionskasse INPS sagt bis zu dreimal so viel aus. Helmeuth Renzler, SVP-Abgeordneter und Rentenexperte: Ich würde es vorziehen, 63 Jahre alt zu sein, weil dieses Lebensalter heute schon in anderen Maßstäben - Apéro social, Apéro Volontarias usw. - existiert.

Auch die 41 -jährige Beitragszeit für die vorgezogene Rente ist zu begrüssen, sofern die Betreffenden altersunabhängig in den Ruhestand gehen können. Weil jeder, der seit rund 41 Jahren Beitragszahlungen leistet, seine Rente seit rund 20 Jahren mit eigenem Einzahlungsgeld bezahlt. Die vom INPS berechneten 15 Mrd. EUR beziehen sich auf die Quoten von 100 mit einem Durchschnittsalter von 61 Jahren, jetzt sind es 64 Jahre, was die Ausgaben erheblich reduziert.

AGB-CGIL, Alfred Ebner: "Ähnliche Angebote wurden lange Zeit mit der Vorgängerregierung erörtert. Es wurden 41 Jahre Dienstzeit, 62 Jahre oder sogar die Quoten von 100 Jahren besprochen. So kann das derzeitige Pensionssystem nicht stillstehen. Zudem sollte jemand, der 40 Jahre gearbeitet hat, nicht unter einen gewissen Anteil seines Vorjahresgehalts sinken: Hatte er zu Beginn seiner Karriere eine Lücke, wird er kaum aufholen und mit einer Rente von 35 bis 50 Prozentpunkten seines Vorjahresgehalts zurechtkommen.

Vieles kann man ausrichten, aber wie es aussieht, kostete die "Eile" je nach arithmetischen Spielen fünf Mrd. EUR pro Jahr oder sogar mehr. Wer in Italien fünf Billionen sagt, bekommt in der Regel mehr - vor allem bei den Altersvorsorge. Die gesamte Rentenversicherung ist ein großer Schwindel für die Jugendlichen.

In den Jahren 2011 und 2012 hat die Fornero-Reform Italien jedoch vor dem Staatsinsolvenzverfahren bewahrt. Alles jetzt wieder zu öffnen bedeutet, dass die Reformanstrengungen zur finanziellen und wirtschaftlichen Stabilisierung Italiens wieder gedämpft werden. So gibt es beispielsweise keine Informationen darüber, ob die Rente weniger betragen würde oder ob sich die Faktoren verändern würden.

Es ist notwendig, dass man sich für eine schwere Arbeit mit weniger Betriebszugehörigkeit zurückziehen kann. Für die neue Bundesregierung wäre es von Bedeutung, diesen Weg fortzusetzen und bestimmte Berufsgruppen hinzuzufügen.

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