Post Nachsendeauftrag 3 Monate

Nachsendeauftrag 3 Monate

Dritte Umleitungsanforderung - das ist es. Dein Speditionsauftrag ist zwölf Monate lang gültig. Der Speditionsauftrag ist hier bereits für 19,90 Euro (privat, 6 Monate Laufzeit) erhältlich. Der Nachsendeantrag muss etwa zwei bis drei Wochen vor dem Umzug eingereicht werden. Bei Geschäftskunden beträgt die Gebühr für drei Monate 8,10 Euro.

Lieferschein

Die Umleitungsreihenfolge ist zwar festgelegt, aber trotzdem kommen einige Buchstaben nicht an die angegebene Anschrift. Auch eine Frau aus Graz reiste nach Wien, um einen Bruchbrief mit Festivaltickets zu holen. Das will die Post nicht aufbringen. "Jeden Sonnabend um 11.40 Uhr auf Radio Ö1 wird das Verbrauchermagazin "Help" ausgestrahlt, ein Nachsendeauftrag bei der Post soll dafür sorgen, dass die Post ihre Adressaten auch während der Ferienzeit erreicht.

Die Weiterleitung von Brief und Paket an eine andere Anschrift beträgt 11,90 EUR für drei Monate. Für die Festspiele Bayreuth erwarteten eine Frau aus Graz Tickets, die anfangs Juli verschickt werden sollten. Bei einer Anfrage bei der Grazer Andritz-Post wurde festgestellt, dass der Brief seit dem 12. Juli in einer Lieblingspoststelle in Wien lag.

Zugleich wurde der Verbraucher am Samstag, den 27. Mai, in der Post Graz darüber informiert, dass ihr Schreiben am nÃ??chsten Tag an den Versender zurÃ?ckgegeben wird. Der Verbraucher stieg gleich ins Fahrzeug und ist nach Wien gefahren. Sie hatte 086 EUR für die Tickets gezahlt und die Fahrt inklusive des Hotels bereits gebuch.

Der Grazer Beschwerdeführerin ging es an den Kundendienst der Schweizerischen Post. Das Postamt hingegen glaubt, dass der Kunde nicht erreichbar ist. Letztendlich machte die Post ein Angebot: Dem Konsumenten wurden Postgutscheine im Gegenwert von 20 EUR offeriert. Die Allgemeinen Bedingungen für Speditionsaufträge der Schweizerischen Post sehen vor, dass Preissenkungen und Rückerstattungen für diejenigen Kalendartage erfolgen, an denen die Spedition nicht oder nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

Allerdings habe die Post den Grazer Frauengutscheinen im Gegenwert von 20 EUR "wegen der Unannehmlichkeiten" angeboten, so der Pressesprecher der Post, David Weichselbaum. Der Verbraucher wollte auch ihre Reisekosten zurückerstattet haben. Das sind nach dem ÖAMTC-Kilometertarif rund 170 EUR für eine Geschäftsreise - immerhin hat sie die Rolle des Lieferanten inne.

Die Post leistet gemäss den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nur dann Schadensersatz, wenn ein Schadensereignis durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurde. "Hier ist die Post ihrer Hauptverpflichtung, der Weiterleitung von Postsendungen, nicht nachgekommen", sagt Daniela Zimmer, Verbraucherschützerin bei der AEK. Der Verbraucher hatte Zeit und Geld ausgeben müssen, weil sie die Post selbst mit dem PKW in Wien abheben musste.

Den Verbrauchern wird von der Arbeitskreis Wien empfohlen, entweder die Post noch einmal zu drängen oder sich an die Schlichtungsstelle zu wende.

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