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einen LKW auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin. Mieten und Wohnen: 300 Gruppierungen protestieren gegen Mietwahnsinn in Berlin - Berlin Drei-, ja viermal so viele Teilnehmende hatten sich erkundigt - "nur" 250 werden am "Alternative Housing Summit" teilzunehmen haben. "Sie plädieren für "bezahlbares Wohnen für alle" und eine "grundlegend neue Wohn- und Mietpolitik". Man kann den Vorsitzenden des Mieterverbandes Berlin nicht beneiden: Die Leitung dieser Großveranstaltung hat Rainer Wildt inne. Wilde kann die Gründe für den Aufruhr der Base im eigenen Bett rezitieren.

Wo aber Menschen aus so grundlegend unterschiedlichen Strömungen zusammengebracht werden müssen wie das Berlin "mietenwahnsinn", Organisator der gleichnamigen Kundgebung im Monat Mai, der recht offiziell organisierte Paritätische Wohlfahrtsverband oder der Deutsche Gewerkschaftsbund, kann die Mäßigung nervös werden. Wie groß sie ist, hat das Buendnis deutlich zusammengefasst: Eine Millionen Wohneinheiten mangelt es in Deutschland.

Es gibt immer weniger staatliche, preiswerte Wohnungen: Vor 30 Jahren gab es vier Milliarden, heute nur noch ein Viertell. Es wird immer schwerer, günstig zu produzieren, weil die Bodenpreise in die Höhe schnellen: in Berlin letztmals um 77 Prozentpunkte innerhalb von nur einem Jahr. Jeder, der eine Ferienwohnung in Berlin, Hamburg, München oder anderen Metropolen auf der Suche nach einer passenden Immobilie ist, bezahlt 50 bis 100 prozentig mehr als vor zehn Jahren.

Vor allem, da immer mehr Mandanten wegen des "unzureichenden" Kuendigungsschutzes um ihre Ferienwohnung fuerchten muessen. "Erst am Donnerstag hatte die Linkspartei dem Großgrundbesitzer Vonovia ein Expertengutachten vorgestellt, der innerhalb eines Jahrs einen Überschuss von über zehn Mrd. EUR buchte. "Förde alternative zur staatlichen Wohnungspolitik", sagt Wild. Hauswirte, die für das Gemeinwohl aufbauen, sollten ermutigt werden.

Dazu können auch Kooperativen gehören oder auch Gründungen. In Berlin sind die Durchschnittsmieten aller Kooperativen unter den marktüblichen Mieten. So finanzierte die Schweiz. Abendrot-Stiftung zum Beispiel die farbenfrohen Wohnhäuser der Kooperative am Ufer der Spree, wo die ehemalige Partygemeinschaft heute Künstler, Filmemacher und Musiker preiswerte Räumlichkeiten sowie eine Kindertagesstätte, eine Bäckerei, Kaffeehäuser und kleine Gastronomiebetriebe zur Verfügung stellt.

Dieser Berlin-Mix wird zunehmend durch Spekulationen mit Wohngebäuden platt: kleine Geschäfte, Stadtteilinitiativen, soziale Einrichtungen oder demente Wohnungen - sie alle können die zur Renditezahlung geforderten Mieten nicht zahlen. "â??Weiterhin ist dieser Treffpunkt aber auch, weil er einen Tag vor dem Wohngipfel im Bundeskanzleramt stattfinden soll, wo der Mandantenbund allein die nahezu vollstÃ?ndige Immobilien-Lobby  Paroli â?" Sozialverbände haben die Initiatoren im Heimatministerium der Zuflucht Seehofer (CSU) Ã?bertragen.

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