Krankenversicherung Frankreich

Gesundheitsversicherung Frankreich

Was bietet die Krankenkasse an? Die staatliche Krankenversicherung nach dem Solidaritätsprinzip ist auch in Frankreich der Eckpfeiler der sozialen Sicherheit. Krankenkasse in Frankreich: Gesundheitswesen in Schach In Frankreich ist die Krankenversicherung obligatorisch. Jeder, der eine Stelle annimmt, wird von seinem Dienstgeber selbstständig bei der staatlichen Krankenversicherung registriert. Für Selbständige, Bauern und Bahnarbeiter gibt es auch eigene Krankenversicherungen.

Dabei sind die sehr hohe Selbstbeteiligung zu berücksichtigen, weshalb viele Franzosen in der Regel eine persönliche Zusatzkrankenversicherung abschliessen. Die Versicherten bezahlen die Leistung unmittelbar an den behandelnden Facharzt und bekommen von ihm einen Behandlungsnachweis.

Diese werden dann innerhalb der jeweiligen Obergrenzen wiedererstattet. In einer neuen Gesundheitsfürdereform soll die Kostendeckung von Ende 2017 bis Ende 2017 schrittweise auf die direkte Abrechnung zwischen Leistungserbringer und Kassen übergehen. Zum Beispiel werden nur 75 Prozentpunkte der Ausgaben für die Ambulanz wiedervergütet. Im Falle von Medikamenten bekommt die Versicherten 70 Prozentpunkte von ihrer Krankenversicherung zurück.

Daher wird eine persönliche Zusatz-Versicherung empfohlen. In Frankreich kann die Krankenversicherung selbst nicht beliebig sein. In Frankreich gibt es vier Bereiche: regime général: Krankenversicherung für Arbeitnehmer in Gewerbe, Vertrieb und Dienstleistung. Sie deckt die wirtschaftlichen Risken, die sich aus Krankheiten, Schwangerschaft, Invalidität und Sterbefällen ergeben.

Es gibt für gewisse Berufe wie Bahnarbeiter, Seefahrer oder öffentliche Versorgungsunternehmen unabhängige Gesundheitskassen, bei denen rund 2,5 Mio. Menschen sind. Darüber hinaus gibt es die privaten Krankenversicherer, die Zusatzversicherungen ausarbeiten. Die Finanzierung der Sozialleistungen erfolgt wie in Deutschland weitgehend über die Sozialversicherungsbeiträge. In der Krankenversicherung bezahlen die Mitarbeiter 0,75 Prozentpunkte ihres Bruttolohns.

Die verbleibenden 12,80 Prozentpunkte zahlt der Auftraggeber. Die Arbeitslosen und Fremden mit und ohne Arbeitserlaubnis sind seit 1998 über die "Couverture Medizinische Universität" bei der Krankenkasse versichert. Sie wird wie die Krankenkasse mitfinanziert. Die Versicherten können in Frankreich ihren Hausarzt aussuchen. Im Falle von Ärzten, die an Tarifverträge (médecins conventionnés) gebunden sind, werden die Kosten der Behandlung innerhalb der Grenzen der anwendbaren Maximalsätze vergütet.

Im letzteren Fall wird nur ein kleiner Teil der Rechnungsbeträge von den Kassen getragen. Dies hat für die Versicherten den Vorzug, dass sie nicht im Voraus bezahlen müssen. Lediglich der Teil, der nicht von den Kassen gedeckt ist, muss gezahlt werden. Wie hoch sind die Erstattungen durch die Kassen?

In Frankreich ist eine 100 %ige Erstattung nur in Einzelfällen möglich. Welche Beiträge von den Kassen gedeckt werden, bestimmen die Landesbehörden. Die Höhe der gesetzlich versicherungspflichtigen Kostendeckung ist abhängig von der Behandlungsart und ändert sich ständig. Im Jahr 2016 werden folgende Teile erstattet: Unter gewissen Bedingungen ist es auch möglich, dass die Kassen alle anfallenden Ausgaben übernehmen.

Darüber hinaus werden 100 prozentig die entstandenen Aufwendungen für komplizierte Eingriffe, chronische Krankheiten oder Schwangerschaften ausbezahlt. Diejenigen, die nicht selbstständig über ein Gesundheitssystem krankenversichert sind, können eine Krankenversicherung über die CMU (Couverture Maladie Universelle) abschließen. Sie bekommen dann die gleichen Vorteile wie andere Krankenversicherungen. Grundlage-CMU (CMU de base): Bei dieser Ausprägung werden die in Anspruch genommenen Dienstleistungen zunächst selbst vergütet und dann ganz oder zum Teil vergütet.

Die medizinischen Behandlungskosten werden von der Krankenkasse selbst getragen. Damit Sie von einer der beiden CMU profitieren können, müssen Sie sich für einen Zeitraum von mind. drei Wochen ohne Unterbrechung in Frankreich aufgehalten haben. Die Anmeldung kann bei der Cässe d'Assurance Maladie, dem örtlichen Bürgermeisteramt oder einem Sozialdienst erfolgen. Die Anerkannten erhalten ein CMU-Zertifikat, das sie zu medizinischen Dienstleistungen unter den selben Bedingungen wie im regulären System der Sozialversicherung berechtigt.

Wegen des erhöhten Eigenanteils wird der Abschluß einer Privatkrankenversicherung dringend empfohlen. Ein privater Zusatzversicherer gewährt die nachfolgenden Leistungen: Als Alternative werden auch Einzelversicherungen für Zahnprothesen oder stationären Aufenthalt im Spital aufgesetzt. In Frankreich wurde zum Stichtag für die Einführung der obligatorischen Betriebskrankenpflegeversicherung am Standort Frankreich der Euro. Damit sind die Unternehmer nun dazu angehalten, ihren Arbeitnehmern eine Betriebskrankenversicherung abzuschließen.

Von den Beiträgen müssen mind. 50 Prozentpunkte vom Auftraggeber bezahlt werden. Neueinstellungen sind mit Ausnahmen folgender Punkte automatisiert versichert: Der Anstellungsvertrag ist auf mehr als 12 Monate befristet und der Arbeitnehmer hat bereits eine eigene Nachversicherung. Dies ist eine Lehrstelle oder ein Teilzeitjob und der Eigenbeitrag zur Krankenversicherung übersteigt 10 Prozentpunkte des Bruttoverdienstes.

Eine eigene Ergänzungsversicherung gibt es bereits. Der Ehegatte hat bereits Anrecht auf eine Betriebskrankenversicherung. Auch für die ausländischen Mitarbeiter gibt es eine Betriebskrankenversicherung. Eine Registrierung findet bei Beginn der Beschäftigungszeit statt. In den ersten drei Lebensmonaten sind die Ausländerinnen und Ausländer bei den gesetzlichen Krankenkassen kostenlos krankenversichert. Die Mitarbeiter werden von ihrem Auftraggeber selbst bei der Krankenversicherung registriert.

Danach bekommen die Emigranten eine Sozialkennziffer, die für viele Gebiete in Frankreich erforderlich ist. Die Versicherten bekommen nach der Registrierung innerhalb weniger Woche einen Gesuch für die "Carte Vital". Zukünftig können die Dienstleistungen über die Kreditkarte unmittelbar an die Krankenversicherung abrechnet werden. Die Versicherten müssen die Rechnung bis zum Eingang noch an den Hausarzt zahlen und später zur Rückerstattung vorlegen.

Diejenigen, die von ihrem Auftraggeber im Zuge eines bereits in Deutschland existierenden Beschäftigungsverhältnisses nach Frankreich entsandt werden, können wie bisher in Deutschland sozialversichert sein. In diesem Falle erstellt die deutsche Gebietskrankenkasse eine "A1 Entsendebescheinigung", die dann den zuständigen Stellen in Frankreich übermittelt wird. Liegt keine GKV vor, wird die Bestätigung vom Versicherungsträger erstellt.

In Deutschland lebende und arbeitende Grenzbeschäftigte werden in Frankreich bei der GKV meldet. Auch für die Versorgung in einem benachbarten Land gelten die gleichen Vorteile wie für Einheimische. Es werden jedoch nur die in Frankreich anwendbaren Vorteile ausbezahlt. Im Gegensatz zur Schweiz gibt es in Frankreich keine spezielle Krankenversicherung für grenzüberschreitende Pendler.

Jeder, der dort tätig ist, muss eine gesetzliche Versicherung abschließen und kann diesen mit einer privaten Zusatzkrankenversicherung aufstocken.

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