Kostenübernahme Umzug

Umzug Kostenübernahme Verlagerung

Für die Genehmigung der Kostenübernahme des Umzugs durch das Arbeitsamt oder das Sozialamt sind die Umzugsvoraussetzungen maßgebend. Diejenigen, die ohne Arbeit sind, haben in der Regel keinen finanziellen Spielraum für einen kostspieligen Umzug. Hält das Jobcenter den Umzug nicht für notwendig, kann es seine allgemeine Zustimmung zum Umzug verweigern und damit auch die Übernahme der Kosten verweigern. Melden Sie den Umzug an das Arbeitsamt - ggf. Antrag auf Kostenerstattung.

Die Jobbörse trägt die Verlagerungskosten - wie macht man das?

Wenn der Wohnortwechsel bestimmten Anforderungen entspricht, trägt das Arbeitsamt zu den Verlagerungskosten bei. Das Gesuch um Kostenübernahme muss vor dem Umzug beim Arbeitsamt eingereicht werden und die Zustimmung muss in schriftlicher Form erfolgen. Erfolgt nach der Veranstaltung ein Erstattungsantrag für die Rückführungskosten, erfolgt in der Regelung keine Rückerstattung. Für die Kostenerstattung ist es unter anderem notwendig, drei unterschiedliche Kostenschätzungen für den Umzugstransporteur bzw. das Entsorgungsunternehmen zu erhalten.

Es muss auch gezeigt werden, dass der Zug vonnöten ist. Der Umzug wird als erforderlich erachtet, wenn sich gewisse Änderungen im privaten Bereich oder in der früheren Lebenssituation des Hartz IV-Empfängers ergeben. Das ist z.B. bei einer Trennung der Empfänger der Leistung, wenn er aus dem Gemeinschaftshaus umziehen will; bei einer neuen Generation, die einen zusätzlichen Bedarf an Lebensraum schafft; bei einer Krankheit, die das Wohnen im Vorgängerhaus schwieriger macht; oder wenn ein schulpflichtiger Job einen Ortswechsel erforderlich macht.

Wenn durch den Umzug die Mietpreise sinken oder der Hausherr das Mietobjekt für die alte Ferienwohnung auflöst, ist auch der Umzug notwendig und das Arbeitsmarktservice trägt die Verlegungskosten. Die Notwendigkeit des Umzugs muss vom Leistungsnehmer mit geeigneten Dokumenten, wie z.B. Scheidungspapieren, einem ärztlichen Zeugnis oder dem Beendigungsbrief des früheren Eigentümers belegt werden.

Darüber hinaus wird die Kostenübernahme nur dann akzeptiert, wenn die Summe der Mietpreise für die neue Ferienwohnung vertretbar ist. Die Eignung einer Ferienwohnung ist nicht nur von den Mietpreisen abhängig, sondern auch von der Wohnungsgröße und der Einrichtung. Hierbei kommt unter anderem die Anzahl der im Haus lebenden Menschen eine wichtige Bedeutung zu.

In der Regel sind etwa 50 qm für eine Einzelperson und etwa 80 qm für drei Einzelpersonen geeignet. Wie hoch sind die Verlagerungskosten, die vom Arbeitsamt getragen werden? Wenn die Agentur für Arbeit dem Wunsch nach Erstattung der Rückführungskosten zustimmt, werden mehrere Artikel ausbezahlt. Darin enthalten sind die Ausgaben für Umzugskisten, einen Möbelwagen oder eine Umzugsfirma, die Verpflegungskosten für private Umzüge, eine Renovierungspauschale und die Selbstbeteiligung.

Eine Umzugsfirma kann jedoch nur dann beauftragen werden, wenn der Bewerber gesundheitliche Einschränkungen hat und den Umzug nicht selbst durchführt. Ansonsten kann sich die Arbeitsagentur auch auf die Selbsthilfe beziehen, d.h. wenn es für den Dienstleistungsempfänger nicht zumutbar ist, muss er sein Hausrat selbst packen und befördern. Es werden nur die tatsächlichen Aufwendungen ersetzt, z.B. für einen Umzugsförderer.

Die Anforderungen an die Unterbringung und Beheizung sind in 22 SGB II konkretisiert. Gemäß Abs. 1 des betreffenden Absatzes werden zusätzliche Kosten für die Unterbringung nach einem unnötigen Umzug nicht berücksichtigt, sondern nur der vorherige Zweck erfüllt. Abs. 4 weist darauf hin, dass, wenn die Gemeinde die Kosten tragen soll, der Empfänger von Arbeitslosengeld II vor Vertragsschluss die Genehmigung für die neue Wohnung eingeholt werden muss.

Sie besagt auch, dass der Eigentümer dem neuen Pachtvertrag zuzustimmen hat, wenn der Wohnortwechsel nötig ist und die Ausgaben für die neue Einrichtung zumutbar sind. Der Kostenübernahme für Wohnungsbeschaffungs- und -abzugskosten wird in Ziffer 6 ausdrücklich zugestimmt. Bezieher von Hartz-IV bekommen von der Gemeinde eine Zuschussleistung für einen Umzug, wenn die Gemeinde das neue Zuhause und den Umzug als nötig und zweckmäßig erkennt und sich verpflichtet, die anfallenden Gebühren vor Vertragsabschluss zu übernehmen.

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