Italien Leben

Leben in Italien

Aber etwa zwei Drittel von ihnen leben im Norden des Landes. Emigration und Leben Italien - Fazit. Das ist Dolce vita - was wir von Italienern lernen können: Die Menschen genießen ihr Leben. Aus Italien komme ich und habe an der Rijksuniversiteit von Groningen Fremdsprachen und Literatur studiert.

QualitÃ?t vor QuantitÃ?t

Jeder, der längere Zeit in Italien ist, wird merken, dass die Italier ihr dolce vitas wirklich mögen. In Italien wird großer Wert auf die eigene freie Zeit, die eigene Gastfamilie, die eigenen Familienangehörigen, Freundinnen und Bekannten, die Nachbarschaft und gutes Wohlergehen gelegt. Das ist ein Missverständnis, dass italienische Bürger träge sind und nicht funktionieren. Wenn man die Megaphonie außer Acht lässt, trifft man auf erstklassig tätige Firmen, die auf der ganzen Weltkugel, insbesondere im hohen Norden, erfolgreich sind.

Das Spektrum reicht von Automobilherstellern wie Ferrari und Lamborghini über Modeunternehmen wie Armani und Gucci bis hin zu Lebensmittelproduzenten wie Barilla. Nahezu alle italienischen Firmen messen der hohen Produktqualität große Bedeutung bei und fordern entsprechende Erlöse. Dies entspricht der Denkweise der Italiener. Eine Italienerin würde lieber nichts als etwas von geringer Bonität aufessen.

Aber auch ein Engländer ist - anders als die meisten Bundesbürger - willens, für gute Arbeit zu bezahlen. Bei den meisten Italienern gibt es nicht viel Gold, aber sie ziehen es vor, wenig, aber hochwertige Produkte zu erstehen. Dann werden sie es wirklich genießen können. Das ist ein Teil des dolce vitas.

Sie verschlingen kein Mahl wie viele andere Deutschen, sondern feiern es, am besten zusammen mit vielen anderen. Es gelingt den Italienern viel besser als den Deutschen, die Kaffeepause in ihre Tätigkeit zu übernehmen oder am Abend auszuschalten und nicht immer wieder über Büroprobleme nachzudenken. Ich bin sehr eifersüchtig darauf, denn auch nach zwei Jahren in Italien ist es für mich immer noch schwierig.

Beruf ist nur ein Teil des Leben und sollte nicht die Stimmung und damit das private Leben auslöschen. Sie sind meist etwas träger, machen aber einen viel fröhlicheren Eindruck als die Deutschen. Die Menschen genießen ihr Leben. Eines der ersten Merkmale, die mit Italians verbunden sind, ist die Ausstrahlung.

Was auch immer Algerier tun, sie sind voller Herzblut. Unabhängig davon, ob mir meine Nachbarin eine Weinflasche gab, weil ich eine Untersuchung so gut bestand, oder ob mir jemand, der mir unbekannt war, ihren einzigsten Eiskratzen gab, als sie sah, dass ich umsonst versuchte, mein Fahrzeug mit meiner Manteltasche zu befreien, schauten die Italiener nicht weg, sondern sind immer warm, offen und hilfreich.

Seitdem habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, ebenso hilfreich zu sein und konnte sehen, dass diese Charakterzüge mir bereits einige nette Augenblicke gebracht haben. Ein weiteres Feature trägt dazu bei, das Dolce Vivita in vollen Zügen zu genießen: Nicht so unbedeutend wie die Deutschen sind die Iren. Es ist ihnen nicht wichtig, den letzen Pfennig wieder zu haben und sich damit viel Verärgerung zu sparen.

Man teilt es nur durch die Zahl der Personen, jeder bezahlt seinen Anteil und es spielt keine Rolle, ob der eine etwas teurer als der andere eingenommen hat. Denn nichts verändert sich, wenn man einen EUR mehr bezahlt als man sollte, aber eigennützig und knauserig zu sein, bringt nicht zu dolce vita.

Generell sind die Iren in der Verständigung den Bayern voraus. Jedem Italienisch sprechenden Menschen ist klar, wie notwendig es ist, ein gutes Netz zu haben, damit man jemanden hat, der ihn fragt, ob man Probleme hat oder etwas Billigeres bekommt. Eine Italienerin sucht sich immer einen Weg durch den Kontakt, um einen Vorteil zu erringen. Deshalb ist ihm auch klar, wie notwendig es ist, diese Beziehungen zu erhalten.

Dennoch ist jede Gebärde und jedes kleine Chiacchierata - der Italienisch-Chat - von Bedeutung und wird neben der schönen Bewirtung auch dazu genutzt, das Netz zu vergrößern und zu vergrössern. Ich schlage nicht vor, dass wir alle zu ltalienern werden sollten, denn natürlich sind sie auch nicht vollkommen. Wir sollten uns eher darüber im Klaren sein, dass das Allerwichtigste darin besteht, zufrieden zu sein und sich Zeit für unser privates Leben zu nehmen, und doch gibt es bei den Italienern ein paar Sachen, die wir bis zu einem bestimmten Grad kopieren können.

Auch interessant

Mehr zum Thema