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Das ist es, wie die Anzeige auf Immobilienscout 24 aussah. Widerrufserklärung zum Vermittlungsvertrag in Immobilienscout24- E-Mail ungültig! Widerrufserklärung zum Vermittlungsvertrag in Immobilienscout24- E-Mail ungültig! Eine Immobilienmaklerin hatte dem Kunden eine zu kaufende Liegenschaft gezeigt; der Kunde kauft zwar, bezahlt aber keine Maklergebühr an den Immobilienmakler.

Vielmehr kündigt er den Vermittlungsvertrag 10 Monaten nach Vertragsabschluss, weil er keine ordnungsgemäßen Anweisungen zum Widerruf erhält. Die in der Bestätigungs-E-Mail enthaltenen Widerrufsbelehrungen sind nach Ansicht des OLG unzureichend, weshalb sich die Widerspruchsfrist auf § 356 III BGB stützt.

Nirgends in der E-Mail steht abschließend eindeutig, dass die Anweisung von oder im Auftrag des Immobilienmaklers erteilt wurde; es erweckt eher den Anschein, dass alle darin enthaltenen Informationen und Erläuterungen vom Versender, der Firma IMMOFINANZ selbst, und nicht vom Immobilienmakler als Vertragspartei stammen. Aus diesem Grund ist es für einen vernünftig gut unterrichteten, beobachtenden und umsichtigen Konsument nicht hinreichend nachvollziehbar, dass die Widerrufserklärung Teil des noch zu schließenden Maklervertrages sein sollte, den der Konsument nicht mit der Handelsplattform, sondern mit dem Broker abschließen kann.

Der Widerruf der auf den Abschluß eines Maklervertrages abzielenden Absichtserklärung erlegt sich dem Konsumenten nach Eingang der von der Firma lmmobilienscout versendeten E-Mail mit den darin enthalten Widerrufsbelehrungen nicht auf. Sie verfällt auch dann nicht, wenn der Immobilienmakler seine Leistungen in vollem Umfang erfüllt hat und der die Honorierung bewirkende Erfolg, d. h. der Erwerb der Liegenschaft auf der Grundlage des Beweises, eintritt.

Beschluss des Amtes für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung des Amtes für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Nr. 1.06.2018 - 7 U 13/18. Unser Praxistipp: Viele Broker stützen sich auf die vom Amt für Wirtschaftsprüfung "zerrissen" durch "Immobilienscout 24" gebotene Aufhebungsanweisung; wenn man der Stellungnahme des Amtes nachkommt, kann eine große Teil der Brokerageverträge noch aufgehoben werden, obwohl der Broker seine Tätigkeit vollumfänglich ausgeübt hat und der den Vergütungsbestandteil bedenkenswirksame Erfolg liegt.

Wir empfehlen den betreffenden Maklern, eine separate Stornierungsrichtlinie zu senden, die den rechtlichen Vorgaben entspricht, oder um in Zukunft deutlich zu erkennen, dass die obige E-Mail von "Immobilienscout" mit der Stornierungsrichtlinie von ihnen kommt oder mindestens für sie deklariert wurde. Im Falle von Vorfällen aus der Historie gilt: Sie können danach "heilen": In allen FÃ?llen, in denen der erfolgreiche Fall noch nicht erfolgt ist, kann der Broker den Kundinnen und Kunden erneut Ã?ber die KÃ?ndigungsoption informieren.

Privatkunden können den Vermittlungsvertrag innerhalb von 12 Monate und 14 Tage nach Vertragsabschluss kündigen, auch wenn der Erfolg bereits stattgefunden hat und sie die Entschädigung bereits gezahlt haben.

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