Hamburger Möbelhaus

Einrichtungshaus Hamburg

Hamburgische Möbelhäuser: Prüfung der Service- und Beratungsqualität in Hamburg Große Verkaufsräume und zahllose Lebensbeispiele, soweit das Blickfeld reicht - jeder, der in eines der großen Hamburger Einrichtungshäuser geht, sollte vor allem genügend Zeit haben. In die Prüfungen wurden sieben Möbelketten einbezogen: Besonders geeignete, versteckte Prüfer wurden zu zwei vordefinierten Situationen (Sofa und Teppich) befragt und danach ein Fragenkatalog mit 44 Antworten ausgefüllt.

Die einzelnen Lieferanten wurden drei Mal vor Ort geprüft. In sechs der geprüften Einrichtungshäuser befanden sich diese in optisch bestem Zustand: sauberes, freundliches Ambiente, trotz ihrer Grösse so gestaltet, dass sich der Verbraucher nicht untergeht. Die Prüfer des Möbelhauses Hamburg mussten lernen, dass dies keine Seltenheit ist: Nicht nur, dass sich die Testpersonen hier nicht zurechtfanden - einige der Scheiben und Fenstertüren waren schmutzig und die Preise für Erzeugnisse und Dienstleistungen waren nicht immer eindeutig.

Die Testpersonen waren dagegen vom Aussehen der befragten IKEA-, Walzen- und POCO-Filialen beeindruckt. Mehr als 60% der Versuchskunden wurden beim Eintritt in das Gebäude in Hamburg empfangen und mussten sich kaum selbst einen Ansprechpartner suchen. Besonders erfreulich: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller geprüften Niederlassungen wurden immer als sympathisch und hilfreich empfunden, viele haben sich genügend Zeit genommen und schienen an den Belangen der Testpersonen teilzuhaben.

Unglücklicherweise erregte auch hier das Hamburger Möbelhaus negative Aufmerksamkeit: Keine der geprüften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen stand Rede und Antwort - und nur eine von ihnen interessierte sich überhaupt für die Belange des Auftraggebers. Sconto hat auch hier Optimierungsbedarf festgestellt. Die Testpersonen attestierten den Mitarbeitenden von IKEA, POCO und tel. Um die Qualität der Beratung zu beurteilen, interessierten sich die Testpersonen für den Erwerb eines Sofa und eines Auslegers.

Obwohl die Bedürfnisanalyse vor allem bei Möbel Höffner und Ikea sehr ernstgenommen wurde, hatten Sconto und Möbelhaus Hamburg mit mehr als der einen oder anderen halben aller Testbeispiele ein Problem. Tiefere Fach- und Detailfragen zur Betreuung und präziseren Produktmerkmalen forderten eine überraschend große Anzahl von Mitarbeitern in allen Möbelhäusern heraus: Im Durchschnitt konnte nicht einmal die halbe Mitarbeiterzahl kompetent und detailliert Auskunft erteilen.

IKEA und POCO, deren Mitarbeitende mit den Produkten bestens vertraut waren, bekamen die besten Bewertungen. Für die bestmögliche Gesamtberatung sorgten die Höffner-Möbelprüfer, gefolgt von IKEA. Die von IKEA festgelegten Anforderungen wurden in der Gesamtwertung am besten erfüllt und wurden Testsieger. Auf den Plätzen zwei und drei liegen Möbel Hoeffner und POCO.

Loser des Versuchs ist bei weitem das Möbelhaus Hamburg, aber auch in den Hamburger Niederlassungen von Sconto konnten die Prüfer einige Verbesserungspotenziale erkennen.

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