Einwanderung österreich als Deutscher

Immigration Österreich als Deutscher

Auswanderung nach Österreich - 1/3 weitere Einwürfe 2011 In Österreich werden die Einwanderungsbestimmungen seit Jänner 2011 restriktiv. Zusätzlich zu den Naturalisierungstests und der Rot-Weiß-Rot-Karte hat die österreichische Bundesregierung die Vorschriften für neue EU-Vorschriften und statistische Untersuchungen durch das Innenministerium in Österreich erlassen. In der ersten Jahreshälfte 2011 erhielten mehr österreichische Staatsbürger die Staatsangehörigkeit als im Gesamtjahr 2010, aber im Gegensatz zu 2003 wurden nur sehr wenige Staatsbürger vergeben.

Während es 2003 rund 45.000 Einwürfe gab, wurden 2009 4.242 Staatsbürgerungen, 2010 2.765 Einwürfe und im Januar bis Juni 2011 bereits 3.420 erlangt. 35% der "New Austrians" sind bereits in Österreich aufwachsen.

Das wichtigste Erfolgskriterium für eine gelungene Staatsbürgerschaft in Österreich sind die Kenntnisse der deutschsprachigen Kultur, die heute als Standard für jüngere MigrantInnen auf der Maturitätsstufe gelten. In Österreich beträgt die Einbürgerungsdauer in der Regelfall 10 Jahre. Für Asylbewerber beträgt die Dauer der Einwohnermeldephase etwa 6 Jahre. Während dieser Zeit wird der Migrant gebeten, die deutschsprachige Bevölkerung anzunehmen, oder es wird von der Bevölkerung verlangt, dass sie sich integriert, einen Arbeitsplatz findet oder eine Anstellung annimmt.

Für die Beantwortung der gestellten Aufgaben waren ein hoher Sprachgrad, Wissen über die österreichische Landesgeschichte sowie politisches und rechtliches Wissen über die Lage in Österreich erforderlich. Betrachtet man die in den Massenmedien präsentierten Straßenbefragungen zum Teil, so wird von den Migranten mehr gefordert als von den einheimischen Östereichern. Weder die Angehörigen der jetzigen Österreichischen Bundesregierung, noch das demokratische Staatswesen in Österreich oder die historischen Tatsachen der vergangenen 100 Jahre sind vielen bekannt - auch nicht als Übersicht.

Die Äußerungen des neuen Integrationsministers Sebastian Kurz, der auf dem hohen Stellenwert der Österreichischen Staatsangehörigkeit beharrt, aber, wie alle anderen Österreicher, auf eine regulierte Einwanderung setzt, sind durchaus nachvollziehbar. Es ist neugierig, wie viele "neue" Östereicher es in den kommenden Jahren gibt. Zu diesem Zweck: Herzlich Wilkommen in Österreich!

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