Einwanderung österreich

Einreise nach Österreich

Einwanderungsformen An dieser Stelle erhalten Sie einen Überblick über die Bereiche Einwanderung nach Österreich sowie Wohnen und Ansiedlung in Österreich. Bürger der EU und des EWR, Drittstaatsangehörige und deren Familienmitglieder. Die folgenden Angaben findest du in den jeweiligen Menüpunkten: Mobility innerhalb der EU richtet sich an EU- und EWR-Bürger und ihre Familienmitglieder und unterrichtet sie über die Möglichkeiten des Aufenthalts in Österreich.

Im Rahmen des Österreichischen Einwanderungssystems können Menschen, die in Österreich wohnen und eine Arbeit aufnehmen wollen, bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen eine rot-weiß-rote Visitenkarte beanspruchen. Ob diese Voraussetzungen gegeben sind, wird von einem Punktsystem ermittelt. Der Punkterechner bietet Ihnen einen Online-Test, der Ihnen hilft, sich einen ersten Eindruck davon zu verschaffen, ob Sie die geforderten Voraussetzungen einhalten.

Außerdem erhalten Sie hier Hinweise auf Aufenthaltserlaubnisse für Wissenschaftler, Kunstschaffende und besondere Beschäftigungsfälle sowie auf die Wiedervereinigung. Im Bereich Befristeter Wohnsitz erhalten Sie Hinweise auf die Aufenthaltserlaubnis für die folgenden Personengruppen: Unternehmensinterne Transfers von Arbeitnehmern ("IKT"), Drittstaatsangehörigen mit einem "IKT"-Aufenthaltsausweis aus einem anderen Mitgliedstaat ("mobile IKT"), Expatriates, bestimmten Beschäftigungsfällen (Au Pair), Selbständigen, Schülern, Studenten und Sozialdienstleistern.

In der Rubrik Zeitarbeit findest du Infos für Menschen, die für einen gewissen Zeitabschnitt in Österreich tätig sein wollen oder für Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Österreich schicken oder vermitteln wollen.

Der Wohlfahrtsstaat gegen die Einwanderung

Die österreichische Bundesregierung will die sozialen Systeme einschneiden. Die Zielsetzung: Wenn die Einwanderung nicht vollständig verhindert werden kann, sollte sie wenigstens unangenehm werden. Aber Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hinterlässt keinen Zweifel daran, dass es ihm ernst ist mit der Umstrukturierung seines Zustands. Von seinem neuen Österreich-Projekt erwarte er heftigen Widerspruch, räumte Kurz offen ein.

Sogar Schläge, eine seltene politische Waffe in diesem Sozialpartnerland, hatte er in Betracht gezogen. In der rechtskonservativen Koalition der Kanzler-Volkspartei und der populistischen Freiheitspartei hat sich der Wohlfahrtsstaat als Ganzes zum Ziel gesetzt: Sie denken an eine schlanke gesellschaftliche Struktur, die mit einer Portion sozialem Darwinismus unterlegt ist. So galt beispielsweise in Wien, wo die große Mehrheit der Abonnenten wohnt, eine relativ grosszügige Regelung, die an anderer Stelle stark eingeschrÃ?nkt war.

In Zukunft soll eine bundesweite Verordnung angewendet werden. Obwohl das vorgesehene Recht alle in Österreich lebenden Menschen betrifft, sind die Eckpfeiler klar darauf gerichtet, Migranten zu zweitklassigen Wohlfahrtsempfängern zu machen. Mit 863 EUR pro Monat hängt ein weiteres Dritteln von einer ausreichenden Kenntnis der deutschsprachigen Sprache ab.

In ähnlicher Weise haben selbst dann, wenn sie aus der EU kommen und kein Visum bekommen haben, erst nach fünf Jahren im Lande Anspruch auf Hilfe. Von der neuen Verordnung wären nicht nur Neueinsteiger in das System der Sozialhilfe betroffen, sondern alle Mindestsicherheitsempfänger, was eine große Belastung für die Sozialdienste darstellen würde, die alle mehr als 300.000 Empfänger einer Überprüfung unterziehen müßten.

Von diesem unwirtlichen Gebiet sollten sich die Fluechtlinge besser fernhalten. Die Bundesregierung von Bundeskanzler Kurz denkt an ein Staat, in dem Mitgefühl als Luxusverschwendung gilt und der für Einwanderer und Asylbewerber ein so unangenehmer Wohnsitz wie möglich ist. Kann die Einwanderung nicht vollständig verhindert werden, sollten wenigstens die zukünftigen Randbedingungen, die ausländische Staatsbürger in Österreich finden, als Abschreckung dienen.

Sie würdigt aber nur das Kernproblem der Freiheit, dem die gesamte Regierungskoalition ihren Wahlsieg schuldet. Die Bundesregierung akzeptiert, dass die Teilung der Gemeinschaft weiter vorantreiben wird. Nicht von ungefähr kommen die strengeren Randbedingungen für das gesellschaftlich schwache Bevölkerungssegment. Die blau gefärbte Vizekanzlerin hat kürzlich die Personenfreizügigkeit der EU - eine der tragenden Säulen der EU - in Frage gestellt, da Billigarbeit aus dem Orient den heimischen Markt überschwemmen würde.

Über diesen provokanten Testballon fanden Bundeskanzler Kurz überraschend sanfte Sätze.

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