Einwanderung in Deutschland

Einreise nach Deutschland

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Zuwanderung: Nur die USA akzeptieren mehr Einwanderer als Deutschland.

Wie kaum ein anderes in Deutschland hat sich ein solches Konfliktfeld zu einem solchen herausgebildet wie die Zuwanderung. In vielen Fällen hat die Neudefinierung Deutschlands als Zuwanderungsland wie aus dem Nichts viele Unvorbereitete getroffen. Mittlerweile überschattet das Unternehmen im Zentrum Europas die klassischen Zuwanderungsländer wie Kanada oder Australien. Deutschland als Zielland für Zuwanderer liegt heute fast auf dem Niveau der USA.

Dies wurde nun durch einen umfassenden Bericht der OECD (Organisation für ökonomische Kooperation und Entwicklung) am vergangenen Donnerstag in Paris bestätigt. Bereits 2016 lag der dauerhafte Zufluss nach Deutschland auf einem ähnlichen Stand wie der Zufluss nach Amerika, und der Tendenz ist bis heute treu geblieben. "Dies ist das erste Mal, dass wir eine Reihe von permanenten Einwanderern in einem anderen als den USA über der Milliongrenze beobachten", beschreibt Thomas Liebig, Migrationsforscher bei der OECD, den geschichtlichen Umkehrprozess.

Die Anzahl der in Deutschland verbliebenen Zuwanderer betrug 2016 1,05 Mio. und unterschritt damit die 1,2 Mio. dauerhaften Zuwanderer, die sich in den USA ansiedelten - das Vierfache der gesamten Bevölkerung. Unter allen Industrienationen war Deutschland auch 2017 hinter Amerika die Nr. 1.

Damit ist der Entwicklungstrend unvermindert, auch wenn die Migrationsbewegung in absoluten Werten etwas nachgelassen hat. Die OECD geht nach ersten Angaben davon aus, dass die Zahl der Einwanderer bis 2017 auf rund 870.000 sinken wird. Aber 2017 wird das Jahr mit der bisher höchsten je für Deutschland ermittelten dauerhaften Einwanderung sein.

"Der Bund ist eindeutig der treibende Faktor für die Zuwanderung innerhalb Europas und auch innerhalb der OECD insgesamt", erläutert Liebig. Der OECD-weite Anstieg der Wanderung von 2015 bis 2016 ist zu zwei Dritteln auf Deutschland und zu zwei Dritteln auf die Halbierung des Rueckgangs von 2016 bis 2017 zurueckzufuehren Um die dt: Um die dt: Werte zu relativieren, ist es lohnenswert, sie mit Laendern zu vergleichen, die eine lange Zuwanderungstradition aufweisen:

2017 öffnete Kanada seine Pforten für weniger als 300.000 Menschen, Australien nahm 224.000 Immigranten auf - mit strengen Einwanderungsgesetzen - und sogar etwas mehr als eine halbe Millionen zog nach Großbritannien. Mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs hatte Deutschland im vergangenen Jahr nahezu die fünffache Einwanderung wie Frankreich, das zweitwichtigste Reiseziel in der EU.

Neben den Flüchtenden sind es vor allem die EU-Bürger selbst, die die Freizügigkeit von Personen zur Niederlassung in Deutschland in Anspruch nehmen. Die Migration wäre wahrscheinlich nicht in gleichem Maße erfolgt, wenn sich der dt. Markt nicht zu einem Arbeitsmagneten auf dem Festland entwickle. In diesem Jahr könnte die Anzahl der Menschen in Deutschland einen Rekordwert von 45 Mio. Menschen erreicht haben; in einigen Berufsgruppen machen Menschen ohne deutscher Staatsangehörigkeit bereits ein Fünftausend aller Mitarbeiter aus.

"Noch 2016, als die Asylsituation ihre ersten starken Auswirkungen auf unsere Daten hatte, war die Einwanderung aus der EU als Ganzes wichtiger als die Einwanderung aus dem Asylsystem", sagt er. Außerdem sei die Anzahl der Anträge in den OECD-Ländern im Jahr 2017 um ein Viertel geringer gewesen als im Vormonat.

Bei den EU-Ländern hat sich die Anzahl der Mitarbeiter vor allem durch den Einbruch in Deutschland gar um die Hälfte reduziert. Allerdings zählen die Vertriebenen nur dann zu den dauerhaften Einwanderern, wenn sie die Perspektive auf einen mehrjährigen Aufenthaltsaufenthalt haben. Schüler sind auch nicht als Einwanderer registriert. Im Jahr 2017 kamen nach vorlÃ??ufigen Angaben gut fÃ?nf Mio. Menschen in die 35 Industriestaaten.

Statistisch ist der Einbruch vor allem darauf zurückzuführen, dass die Anzahl der Asylberechtigten in Deutschland 2017 niedriger war als 2016. Nach der OECD-Volkszählung haben die USA im vergangenen Jahr Deutschland als das Industriestaat mit der höchsten Anzahl von Asylbewerber.

Mit knapp 330.000 Neuanträgen hat Amerika laut "Internationaler Migrationsausblick 2018" wesentlich mehr Menschen als Deutschland mit rund 198.000 Bewerbungen auf Asyl gemeldet. In Bezug auf Asylsuchende weisen die Wissenschaftler der Einrichtung eine gute Nachricht auf: "Insgesamt ist die Arbeitsmarktsituation für Migranten trotz der Asylsituation und eines beträchtlichen Anteils an gering qualifizierten Migranten überraschend robust", so der 411-seitige Bericht.

Mit einer Erwerbsquote von 68 Prozentpunkten bei Einwanderern liegt Deutschland in der ersten Reihe. Die OECD geht davon aus, dass die Gesamtzahl der Erwerbslosen in Deutschland bis 2020 aufgrund von Flüchtlingen um sechs Prozentpunkte steigen könnte. Erwartungsgemäß würden MigrantInnen auf dem Arbeitsleben vor allem mit "Männern mit wenig Bildung" konkurrieren.

Neben Deutschland ist dieser Einfluss zum Beispiel auch in Österreich und Schweden sehr deutlich, während er in Großbritannien kaum spürbar ist. Bis 2020 könnte die Anzahl der Konkurrenten im Jobkampf um rund 15 Prozentpunkte steigen, zum Beispiel durch Fluechtlinge und Zuwanderer aus Osteuropa.

Daher empfehlen OECD-Forscher den Industrieländern nicht nur, die Flüchtlingsintegration zu unterstützen, sondern auch "die politischen Unterstützungen für Geringqualifizierte " zu stärken.

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