Deutsche Arbeitnehmer in österreich

Mitarbeiter in Deutschland in Österreich

Überprüfen Sie die Sozialversicherung, wenn Sie in Österreich arbeiten! Zugleich besteht für einen Mitarbeiter in seinem Heimatland eine Sozialversicherungspflicht. Jeder Mitarbeiter ist in Österreich sozialversicherungspflichtig.

Bemessungsgrundlage für das Arbeitnehmereinkommen nach dem DBA mit Deutschland

Auf dieser Informationsseite soll die Frage beantwortet werden, in welchem Stand die Vergütung eines in Österreich ansässigen Arbeitnehmers, Beamten oder Rentners für eine (früher) in Deutschland ausgeführte Beschäftigung besteuert wird oder vice versa. "Der " Aktivitätsstaat " oder " Herkunftsstaat " ist derjenige, aus dem das Einkommen stammt und in dem die betreffende Personen keinen Wohnsitz haben.

Grundsätzliche Regel: Die Lohnbesteuerung erfolgt in der Regel in dem Zustand, in dem die Aktivität ausgeführt wird. Die Vergütung wird nicht von einer ständigen Niederlassung übernommen, die der Auftraggeber in dem Mitgliedstaat hat, in dem die Arbeit verrichtet wird. Beispiel: Mitarbeiter B mit Sitz in Österreich ist bei seinem heimischen Auftraggeber, dem Managementberater B, im Zeitabschnitt 1.8. 2015 bis 31.7. 2016 bei einem dt. Auftraggeber zur Neuorganisation des Warenträgers beschäftigt.

Die Firma B hat keine feste Niederlassung in Deutschland. Weil der Aufenthalt von Tätigen in Deutschland im Jahr 2016 weniger als 183 Tage beträgt und die anderen Voraussetzungen der Schlosserklausel erfüllt sind, hat Österreich das Recht, das komplette Jahressalär 2016 zu besteuern; im Jahr 2017 verbringt Tätige mehr als 183 Tage in Deutschland. Deutschland hat daher das Recht, die im Jahr 2016 in Deutschland erworbene Vergütung zu versteuern.

Anmerkung: Die 183-Tage-Regel findet keine Anwendung auf konzerninterne Vermietungen. Die Steuerbefugnis wird in diesem Falle ab dem ersten Tag auf den Tätigkeitsland übertragen. Referenzteile, die sich nur auf die in Österreich oder Deutschland ausgeführte Aktivität beziehen, müssen unmittelbar dem betreffenden Land zugewiesen werden. Die Entnahme ist nach Werktagen aufzuschlüsseln.

Vorbehaltlich der Steuerklausel: Das Steuerrecht des Gaststaates ist auch davon geprägt, dass die Erträge ordnungsgemäss deklariert und für steuerliche Zwecke verbucht wurden. Wird das Steuerrecht auf den Wirtschaftsstaat Deutschland übertragen, kann der Österreichische Unternehmer vom Abzug der Einkommensteuer nur dann absehen, wenn der Beweis erbracht wird, dass die Vergütung in Deutschland besteuert wird (steuerpflichtige Klausel).

Hinweis: Der Österreichische Unternehmer muss für das in Deutschland versteuerte Einkommen eine separate jährliche Lohnabrechnung vorlegen. Wenn kein klarer Steuernachweis möglich ist, sollte der Österreichische Unternehmer auf jeden Fall die Einkommensteuer aufgrund des Haftungsrisikos von der Gesamtvergütung abziehen und es dem Arbeitnehmer überlassen, die Einkommensteuer für die ausländische Vergütung von seinem Finanzamt am Wohnort abzurufen.

Wenn Österreich das Recht hat, als Staat, in dem die Arbeit ausgeführt wird, zu besteuern, geschieht die Steuer entweder durch Abzug der Einkommensteuer, der Quellensteuer oder der Steuerveranlagung. Der Abzug der Lohnsteuer ist nur dann möglich, wenn der internationale Unternehmer eine feste Niederlassung für die Lohnsteuer in Österreich hat. Die Lohnsteuerabzüge für Personen mit beschränkter Steuerpflicht basieren in der Regel auf dem Normalsatz, Alleinverdiener- und Alleinerzieherabzüge sind nicht zu beachten. Lediglich für gewisse Mitarbeiter, wie z.B. Kunstschaffende, Beitragszahler zu Unterhaltungsaufführungen usw., ist ein Abzugsberechtigt.

Bei Zeitarbeit in Deutschland wird der Lohn durch Abzugsteuer besteuert, es sei denn, der Ausländer nimmt einen lohnsteuerlichen Abzugsposten vor. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Informationsseite über die steuerlichen Besonderheiten der grenzüberschreitenden Zeitarbeit. Grundsätzlich gilt: Die Entlohnung von Grenzarbeitnehmern ist im Wohnsitzland steuerpflichtig. Grenzpendler im Sinn des DBA Deutschland sind Menschen, die: jeden Tag von ihrem Wohnort zu ihrem Arbeitsort zumachen.

Hinweis: Wohnen und Arbeiten müssen sich innerhalb einer 30 Kilometer langen Strecke bewegen, da die Krähe auf beiden Seiten der Landesgrenze fliegt. Wenn der Arbeitnehmer das ganze Kalenderjahr über in der Grenzregion tätig ist, darf er für höchstens 45 Arbeitstage nicht an seinen Wohnort zurückzukehren, ohne seinen grenzüberschreitenden Status zu verlieren. Beispiel: A lebt in Schärding und lebt in Passau, von wo aus er jeden Tag nach Schärding wiederkommt.

Schickt sein deutscher Auftraggeber für 2 Monaten auf eine Baustelle im Ausland ein, geht der Grenzgängerstatus nicht nur für 2 Monaten, sondern für das ganze Jahr unter. Die deutsche Arbeitgeberin hat die deutsche Einkommenssteuer von allen Komponenten abzuziehen, die auf die Erwerbstätigkeit des/der Österreichers/in in Deutschland zurückzuführen sind. In Deutschland tätige österreichische Grenzpendler müssen in Österreich eine Einkommenssteuererklärung einreichen; ihr Einkommen wird einkommensteuerpflichtig.

In Österreich tätige deutsche Grenzpendler müssen einen Grenzgängerfragebogen an das zuständige deutsche Steueramt senden. Anschließend erhält er eine Bestätigung, dass er in Deutschland als grenzüberschreitender Pendler einkommensteuerpflichtig ist. Erst nach Vorlage der Urkunde sollte der österreichische Unternehmer vom Einkommensteuerabzug Abstand nehmen. Die Vergütung von angestellten Künstlern wie Bühnen-, Film-, Radio- und Fernsehkünstlern oder Musikern und Sportlern kann in dem Land versteuert werden, in dem die Aktivität stattfindet.

Wohnt der/die KünstlerIn oder SportlerIn in einem EU- oder EWR-Land, können Auslagen in Abzug gebracht werden. Einzelheiten finden Sie auf der Informationsseite Steuern für ausländische Kunstschaffende und Athleten in Österreich. Die von einer in einem Mitgliedstaat ansässigen Personen aus der Pflichtsozialversicherung des anderen Vertragsstaats bezogenen Vergünstigungen dürfen nur im Kassensystem versteuert werden.

Beispiel: Der in Deutschland lebende Pensionär A erhält für seine frühere wirtschaftliche Aktivität in Österreich eine Rente aus der staatlichen sozialen Sicherung in Österreich. Für diese Vergütungen hat Österreich das (alleinige) Steuerrecht. Renten, die nicht durch die gesetzliche Rentenversicherung abgedeckt sind, z.B. Betriebsrenten, werden im Wohnsitzland des Rentners versteuert.

Aktive Vergütungen, die eine natürliche oder juristische Personen des Öffentlichen Dienstes eines Staats erhalten, dürfen nur in diesem Land versteuert werden (Cash State Prinzip). Der Wohnsitzstaat der betreffenden Personen ist nur dann steuerpflichtig, wenn die Dienstleistungen im Wohnsitzstaat erbracht werden und die betreffende Personen die Staatsangehörigkeit des Wohnsitzstaates besitzen oder dort immer gewohnt haben. Beispiel: Die Lohnbesteuerung der einheimischen Mitarbeiter der Bundesbotschaft in Wien wird in Österreich durchgeführt.

Auch die Renten im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Dienstes unterliegen dem Prinzip des staatlichen Pensionsfonds, es sei denn, der Rentner hat seinen Wohnsitz in dem anderen Mitgliedstaat und hat seine Staatsbürgerschaft. Erst dann wird der Wohnsitzstaat Steuern erheben. Besteht in Österreich ein Steuerrecht und hat der Unternehmer keine arbeitssteuerliche Niederlassung in Österreich, ist die Vergütung des Arbeitnehmers einkommensteuerpflichtig (mit Ausnahme der Zeitarbeit).

Bezahlt ein deutscher Unternehmer nur das Zwölfte, ist eine rein mathematische Unterteilung des Gesamtbetrags in aktuelle und andere Zahlungen (auf 14 Gehälter) nicht möglich. Den Lohnausweis "L17", der auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums verfügbar ist, muss der Arbeitnehmer mit seiner Einkommenssteuererklärung beifügen. Dies muss entweder vom dt. Unternehmer oder, wenn dies nicht möglich ist, vom Arbeitnehmer oder seinem Steuervertreter ausgefüllt werden.

Die österreichischen Unternehmer müssen DB und DS nicht für Arbeitnehmer bezahlen, die sie nach Deutschland entsenden, wenn: oder nur für die Aktivität in Deutschland übernommen wurde. In der Regel sind deutsche Unternehmer, die ihre Arbeitnehmer nach Österreich schicken, nicht verpflichtet, DB oder DB oder DS zu nutzen. Bei nach Deutschland entsandten Mitarbeitern ist in diesem Fall keine Gemeindesteuer zu zahlen:

Für nach Österreich entsandte Arbeitnehmer, die keine ständige Niederlassung im Sinn des DBA in Österreich haben, entrichten deutsche Unternehmer keine Gemeindesteuer. Für die Begriffsbestimmung einer ständigen Niederlassung siehe Informationsseite Das neue DBA mit Deutschland - Übersicht. Für deutsche Leiharbeitnehmer ohne heimische Niederlassung gibt es eine Sonderregelung: Hier muss der heimische Arbeitnehmer die Gemeindesteuer entrichten, die Bemessungsgrundlage sind 70% der Präsentationsgebühr.

Mehr zum Thema