Betriebsbedingter Umzug

Verlagerung aus betrieblichen Gründen

Der Umzug ist in der Regel nur notwendig, wenn er betriebsbereit ist. Ein Umzug aus betrieblichen Gründen hat keinen Anspruch auf Auslagenersatz. Mitarbeiter, die aus betrieblichen Gründen verlegen müssen, z.B. weil ihre Fachabteilung verlegt wird, haben keinen Anrecht auf Ersatz der Verlegungskosten.

Allerdings kann die Kostenteilung im Anstellungsvertrag oder in der Werksvereinbarung festgelegt werden. Eine Pauschalregelung, die den Auftraggeber zur Übernahme der Betriebsräumungskosten zwingt, ist im deutschen Arbeitsgesetz nicht vorgesehen.

Doch in der Realität müssen die Mitarbeiter kaum auf bewegliche Kosten verzichten, wie Focus Online in einem kürzlich erschienenen arbeitsrechtlichen Beitrag ausführt. Häufig ist die Teilnahme des Unternehmens an betrieblichen Entsendungen im Anstellungsvertrag, in einem Betriebsvertrag oder in einem Kollektivvertrag geregelt. Sie können den Beitrag hier einsehen:

Betriebsverlagerung (Steuererklärung, Gebühren, Abzugsfähigkeit)

Guten Tag zusammen, mein nächster Job steht kurz vor dem Wechsel und das ist mit einem Umzug verknüpft, denn ich brauche ein Home Office für den neuen Job. Weil ich in den ersten Tagen allein sein werde, sollte ich ein Home Office aufstellen. - Ist der Abgleich der Steuer auf meinen Umzug möglich? - Wie hoch sind die Gesamtkosten für die Einrichtung des Home Office oder die Höchstgrenze von 1250,00 EUR/Jahr?

Hallo, also habe ich zwar nicht das Gesamtbild in Bezug auf die Einkommenssteuer, aber ich würde die Ausgaben schätzen.

Berufsverlagerung - Steuerabzüge für Verlagerungskosten

Diejenigen, die aus berufsständischen Gruenden umziehen, können die Verlagerungskosten bei der anschliessenden Einkommenssteuererklärung als einkommensbezogene Ausgaben einfordern. Manche Unternehmer gewähren auch eine Steuerbefreiung für die Auslagenerstattung. Bei den Entsorgungskosten können nahezu alle anfallenden Aufwendungen, die bei der Vor- und Nachbereitung sowie bei der Entsorgung anfallen, steuermindernd berücksichtigt werden. Mit Ausnahme der übrigen Entsorgungskosten können die genannten Aufwendungen in vollem Umfang abgezogen werden - allerdings nur mit Nachweisen.

Andere Verlagerungskosten können dagegen über eine vom Bundesministerium der Finanzen festgesetzte Einmalzahlung aus steuerlichen Gründen erstattet werden. Diese wird sich ab dem Stichtag 31. Dezember 2017 von 1.493 auf 1.528 EUR für Ehegatten und von 746 auf 764 EUR für Einzelpersonen erhöhen. Pro weiterer im Haus lebender Personen wird die Flatrate von 329 auf 337 EUR anheben.

Bei einem im Haus lebenden Kinder, das nach dem Schulunterricht in der neuen Klasse Schwierigkeiten hat, erhöht sich die Summe der abzugsfähigen Privatstunden von max. 1.882 auf 1.926 EUR. In den nachfolgenden Ausnahmefällen ist ein arbeitsbezogener Umzug vorhanden: Ein privater Umzug ist seit dem Jahr 2006 aufgrund einer Rechtsänderung auch als Haushaltsdienstleistung abzugsfähig.

Vorraussetzung ist, dass der Umzug von einem Spediteur ausgeführt wird. 20% des Rechnungsbetrages des Umzugsunternehmens mit einer Obergrenze von 3.000 EUR können für Steuerzwecke einbehalten werden. Das bedeutet, dass höchstens 600 EUR abgezogen werden können (= 20% von 3.000 EUR Rechnungsbetrag).

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