Auto Verzollen Schweiz nach Deutschland

Auto-Verzollung Schweiz nach Deutschland

Der Schweiz ist nicht Mitglied der EU. Kaufen Sie einfach und mit den Schweizer Nummernschildern nach Deutschland und erledigen Sie dann die Formalitäten (Zoll, Registrierung in D)? Aber dann wurde gesagt, dass das Auto zuerst geräumt werden musste.

Kostspielige Autoreise von der Schweiz nach Österreich

Der Aufwand von ca. drei Tagen und die damit verbundenen Ausgaben von ca. 5500 ? sind notwendig, wenn man ein mittelmäßiges Auto aus der Schweiz nach Österreich exportieren will. Schon bald erfuhren wir, dass unser Auto ein Österreichisches Kontrollsignal braucht; das Steueramt in Villach war der richtige Ort. Dann habe ich vorgesprochen und die Nachricht erhalten, dass das Auto zuerst in der österreichischen Fahrzeugdatenbank registriert werden muss; jede Markenwerkstatt kann das tun.

Ich habe nach mehreren Anfragen diesen Antrag gegen Zusendung des Original-Fahrzeugausweises - die Abschrift war nicht ausreichend - und Zahlung von 100 ? erhalten. Zurück im Steueramt wurde mir zunächst mitgeteilt, dass das Hauptteam des Landkreises Villach verantwortlich sei. Aber dann hieß es, dass das Auto zuerst geräumt werden musste.

In der Zollstelle sagt mir eine andere sympathische Frau, dass sie nicht verantwortlich ist, sondern das Zollbüro Villach-Land, das sich im Bereich des Warenbahnhofs befindet. Hier lernte ich Hr. K. kennen, der auch nicht in sich selbst verantwortlich war, der sich aber bereit erkundigte, für Hr. K. mit dem gleichen Namen zu übernehmen. In einem langen Telefonat mit dem Villacher Zölleamt und einem Oberen stellte er fest, dass er mich zu einer Geldstrafe knurren musste, weil ich ständig ein Nicht-EU-Fahrzeug fuhr.

Es wurde vorgeschlagen, dass nicht alle früheren Verfahren als stattgefunden angesehen werden sollten; bei der erneuten Einfuhr nach Österreich sollten wir jedoch das Formblatt D2 beim zuständigen Amt beantragen und vollständig ausgefüllt werden. Wenige Woche später stehen wir am Österreichischen Brauch von St. Margrethen. Der Beamte machte uns deutlich, dass wir das Formblatt D2 nicht von ihr, sondern nur von einem Speditionsbetrieb bekommen würden.

Auf der Schweizer Staatsseite befindet sich 200 m vor dem Hauptzoll ein Haus voller Speditionsbüros; die Zollabfertigung sollte etwa 3000 Euro ausmachen. Also zogen wir einen korrespondierenden Geldbetrag von der Hausbank ab und suchten nach einer halbstündigen Suche nach einem Speditionsfirma, die bereit war, das Vordruck D2 ( "gegen Zahlung von 140 Fr.") für uns zu ausfüllen.

Wir wurden darauf hingewiesen, dass es von großem Nutzen wäre, wenn das Auto im Besitz meiner Ehefrau (EU-Bürgerin) wäre. So habe ich das Auto sofort an meine Ehefrau für 10 000 ? verkauft. Also ging ich zum Schweizerisch-Österreichischen Zollverwaltungsgebäude. Die Schweizer Beamtin hat mich durchgewinkt; im Österreichischen Amt hat es etwas mehr gedauert, bis sich der Staatsbeamte am Tresen wohl fühlte.

Der Kläger beschwerte sich, dass der Absender zum x-ten Mal das Formblatt D2 fehlerhaft ausfüllt. Bei der Form D2 und viel Geld (Kreditkarten werden nicht akzeptiert) habe ich den Österreichischen Bundeszoll wieder betreten. Der Beamte machte mir das freundschaftliche Vorschlag, unser drei Jahre altes Auto auf nur 10.000 zu schätzen; die Zollabrechnung würde sich also auf 3200 ? belaufen.

Das Steueramt in Villach musste später die so genannte Nova-Steuer zahlen, eine "Luxussteuer" auf Neu- oder Importwagen. Mit 2000 sind wir gegangen, und meine Ehefrau konnte endlich das Österreichische Nummernschild von der Autoversicherung bekommen. Wir sind nach einem zeitlichen Aufwand von ca. drei Tagen und einem Aufwand von ca. 5500 nun zufriedene Kärntner Kennzeichenbesitzer.

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